Hamburg investiert in den Schulsport

10.07.2015

Bis 2019 werden in Hamburg in einem Gesamtumfang von 270 Millionen Euro Schulsporthallen neu gebaut und saniert. Insgesamt entstehen dabei rund 70 zusätzliche Hallenfelder.

95 neue Hallen für Schul- und Vereinssport sollen bis 2019 in Hamburg gebaut werden. Foto: picture-alliance

„Sport ist wichtig für die körperliche Entwicklung unserer Kinder", sagt Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe. "Deswegen investieren wir im Rahmen unseres Schulbauprogramms umfangreich in den Neubau und die Sanierung von Schulsporthallen.“

Bis 2019 entstehen so rund 129 neue Hallenfelder (nach derzeitigem Planungsstand 95 Hallen), die sich – von kleinen Gymnastikhallen bis hin zu übergroßen Vierfeldhallen – über alle Hallentypen hinweg verteilen. Die neuen Sporthallen beinhalten modernste Gebäudetechnik und aktuelle Bau- und Energiestandards. Sie bieten zudem den bestmöglichen Ausstattungsstandard für den Schulsport. Weitere rund 100 Hallenfelder (nach derzeitigem Planungsstand 82 Hallen) werden saniert. Nach Abzug der rund 59 abgängigen Sporthallenfelder bleibt in der Summe ein Plus von rund 70 Hallenfeldern (nach derzeitigem Planungsstand 39 Hallen). Zusammen mit den bestehenden rund 590 Hallen wird damit der schulische Hallenbedarf in ganz Hamburg gedeckt sein.

Erfreulich ist, dass trotz zahlreicher Baumaßnahmen schon jetzt nahezu alle Schulen die dritte Sportstunde erteilen können, wie eine jüngst durchgeführte Schulabfrage ergab. „Es gibt auch abseits der Sporthalle vielfältige Möglichkeiten, den Sportunterricht zu erteilen. Gerade in Hamburg bietet sich natürlich Wassersport an, aber auch Leichtathletik oder Ballsport kann auf den Außensportplätzen erteilt werden. Ich freue mich, dass die Lehrer hier mit viel Kreativität und Engagement guten Unterricht erteilen“, so Senator Rabe.

Die Möglichkeiten der Nutzung bleiben dabei bei weitem nicht auf den schulischen Bereich beschränkt. „Von diesen Investitionen profitieren auch die Vereine“, so Rabe weiter. „Die Schulsporthallen stehen ihnen nach 17 Uhr zur kostenfreien Verfügung, so dass auch für den Breitensport ein umfangreiches Portfolio an Sportarten angeboten werden kann.“ Außerdem werden Vereinsinteressen beim Neubau von Hallen nach Möglichkeit berücksichtigt.

„In den kommenden Jahren werden wir mit diesem Sportinfrastrukturprogramm die Hallensituation für Schulen, aber auch für Sportvereine nachhaltig verbessern. Auch in Hinblick auf die Olympischen Spiele brauchen wir uns mit diesen Investitionen in den Breitensport nicht verstecken“, so Rabe abschließend.

(Quelle: Pressestelle des Senats)


 
 

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