Brief und Siegel für die Hamburger Olympia-Bewerbung

09.09.2015

Am Mittwoch (9.9.) haben Hamburgs Erster Bürgermeister, Olaf Scholz (li.), und DOSB-Präsident Alfons Hörmann (re.), den Bewerbungsbrief für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Hamburg unterschrieben.

Hamburgs Erster Bürgermeister, Olaf Scholz, Nikolas Hill, Geschäftsführer der Bewerbungsgesellschaft Hamburg 2024, und DOSB-Präsident Alfons Hörmann (v.li.) nach der Unterzeichnung des Bewerbungsbriefs für die Olympischen und Paralympischen Spiele Hamburg 2024; Foto: Witters

IOC-Mitglied Claudia Bokel übernimmt von Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste den Umschlag mit der Hamburger Bewerbung. Foto: Witters

Die Bewerbung für Deutschland wurde anschließend von Hamburger Bürgerinnen und Bürgern sowie der Paralympics-Teilnehmerin im Tischtennis, Stephanie Grebe, und Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste auf den Weg gebracht. Claudia Bokel, Sprecherin der Athletenkommission des Internationalen Olympischen Komitees, warf den Brief an IOC-Präsident Thomas Bach in Hamburg ein: „IOC, you‘ve got mail!“, sagte die frühere Fechterin, die bei den Olympischen Spielen in Athen mit der deutschen Mannschaft die Silber-Medaille gewann.

"Für mich ist das ein sehr bewegender Moment", sagte SPD-Politiker Scholz bei einer Pressekonferenz im Cruise Terminal im Hamburger Hafen. "Gerade jetzt, wo wir sehen wie viele Menschen nach Deutschland kommen, weil sie sich hier gut und sicher fühlen, sind die Olympischen Spiele ein Zeichen, das in die gleiche Richtung zeigt. Es ist kein Widerspruch. Beides kann man tun, weil wir nach vorne blicken, weil wir Hoffnung auf eine bessere Zukunft haben und ein gutes Zusammenleben in der Welt. Und darum geht es ja bei den Olympischen Spielen."

DOSB-Chef Hörmann meinte: "Gerade in diesen Zeiten brauchen wir Symbole der Hoffnung, des Friedens, des Miteinanders über alle Grenzen hinweg. Olympia war, ist und bleibt ein solches Symbol." Der Vorsitzende der Olympia-Bewerbungsgesellschaft sprach zudem von einem "einzigartigen Konzept". Es könnten "Spiele der Entschleunigung werden. Weniger Hetze, weniger Hast, weniger Nervenstress in einer Zeit, in der wir alle tagtäglich genau das Gegenteil kennen und nicht unbedingt schätzen lernen. Auch das kann ein Ziel sein".

Die Anmeldefrist des IOC läuft am 15. September 2015 ab. Am 29. November 2015 entscheiden die Bürgerinnen und Bürger Hamburgs in einem Referendum über die Bewerbung. Die Entscheidung über die Ausrichterstadt fällt im September 2017 in Lima (Peru).

Neben Hamburg kandidieren auch Los Angeles, Paris, Rom und Budapest um die Ausrichtung des größten Multisport-Ereignisses der Welt.

Initiates file downloadDie Rede von DOSB-Präsident Alfons Hörmann >>>

Initiates file downloadDie Rede von Nikolas Hill, Geschäftsführer der Bewerbungsgesellschaft Hamburg 2024 >>>

(Quelle: Sport-Informations-Dienst / Hamburg 2024)


 
 

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