Britta Steffen ist "Sportlerin des Monats" Juni

Britta Steffen knackte in Berlin den Weltrekord über 100m Freistil. Copyright: picture-alliance

Gleich zweimal unterbot Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin den bisherigen Weltrekord über 100m Freistil. Nachdem Steffen bereits im Vorlauf knapp unter der 15 Monate alten Bestmarke der Australierin Lisbeth Trickett blieb, verbesserte sie ihre Zeit im Finale erneut um 29 Hundertstelsekunden auf nun 52,56 Sekunden. Diese Fabel-Zeit beeindruckte auch die rund 3.800 von der Sporthilfe geförderten Athleten, die die Berlinerin mit 42,4 Prozent zur "Sportlerin des Monats" Juni wählten, vor der U21-Hockeynationalmannschaft mit 31,7 % und der U21-Fußballnationalmannschaft mit 25,9 %.

"Man muss Freude im Leben haben an dem, was man tut. Dann kann man gute Leistungen bringen. Das ist das ganze Geheimnis", verriet die 25-Jährige nach ihrem zweiten Weltrekord binnen einer Woche. Entsprechend zuversichtlich geht Steffen auch die am Freitag beginnenden Weltmeisterschaften in Rom an: "Ich weiß, dass ich dort eine Favoritenrolle zu tragen habe. Für mich ist das eine weitere Herausforderung, und ich möchte immer weiter wachsen." Ein WM-Erfolg fehlt ihr in ihrer Titelsammlung noch.

Die deutschen U21-Junioren im Hockey und im Fußball hingegen durften sich bereits über einen Titelgewinn freuen. Während sich das Hockey-Team des scheidenden Bundestrainers Ulrich Forstner in Malaysia gegen Erzrivale Niederlande den Welttitel sicherte, setzten sich die Fußball-Jungprofis unter Bundestrainer Horst Hrubesch erstmals in dieser Altersklasse auf kontinentaler Ebene im Finale gegen England deutlich mit 4:0 durch.

 
 

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