Deutsche Sport Marketing geht für Hamburg auf Partnersuche

29.10.2015

Die Agentur des DOSB übernimmt Vermarktungsmandat für die Bewerbung Hamburgs um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024.

Olympische Ringe am Kieler Yachthafen. Dort sollen 2024 die Segelwettbewerbe stattfinden. Foto: picture alliance

Olympische Ringe am Kieler Yachthafen. Dort sollen 2024 die Segelwettbewerbe stattfinden. Foto: picture alliance

Jetzt ist es amtlich: Die Deutsche Sport Marketing (DSM) hat den offiziellen Auftrag, die Bewerbung Hamburgs um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 zu vermarkten und Partner zu akquirieren. Darauf verständigten sich die DSM und die Bewerbungsgesellschaft Hamburg 2024 GmbH.

Die Vereinbarung umfasst sowohl die Entwicklung von Vermarktungspaketen als auch die Akquisition von Partnern sowie deren Beratung und Betreuung. „Mit der DSM haben wir die Experten auf dem Gebiet der Olympia-Vermarktung an Bord. Sie verfügt über die Kernkompetenzen, die Erfahrungen und die Kontakte, die bei einem solchen Projekt zählen. Das sind ideale Voraussetzungen, erfolgreich Partner für dieses gesamtdeutsche Anliegen zu gewinnen“, sagt Nikolas Hill, Geschäftsführer der Bewerbungsgesellschaft Hamburg 2024 GmbH.

Für das Ziel „Hamburg 2024“ ist aktuell ein mehrstufiges Konzept geplant, das viel Gestaltungsspielraum für Unternehmen bietet. Kurz: Das Konstrukt soll offen sein für ganz unterschiedliche Vertreter aus der Wirtschaft – von regional bis national. Für Axel Achten, Geschäftsführer der Deutschen Sport Marketing, ist dieser übergreifende Ansatz mitentscheidend für eine erfolgreiche Partnersuche: „Die Vision Hamburg 2024 ist ein nationales Anliegen, für das wir uns natürlich die Unterstützung aus dem gesamten Land wünschen. Deshalb werden wir das Programm so aufsetzen, dass jedes Unternehmen aus der deutschen Wirtschaft sich darin wiederfinden kann. Je verschiedenartiger der Partnerkreis, desto glaubwürdiger die Botschaft: Deutschland steht hinter der Bewerbung von Hamburg.“

Neben der grundsätzlichen Strategie steht das Vermarktungsziel fest: 25 Millionen Euro – die Hälfte des Bewerbungs-Budgets – sollen aus der Privatwirtschaft für die Bewerbung akquiriert werden. Aus Sicht von Axel Achten ein richtiges Signal: „Ich bin überzeugt, dass es zahlreiche Unternehmen gibt, die für das Projekt mobilisiert werden können: In erster Linie natürlich aus den Reihen der Partner, die sich bereits im olympischen und paralympischen Umfeld engagieren, aber auch darüber hinaus.“ Um die Kräfte für diese Aufgabe am Ort des Geschehens zu bündeln, wird die Deutsche Sport Marketing ein Team nach Hamburg entsenden, das die Kolleginnen und Kollegen der Bewerbungsgesellschaft unterstützt.

(Quelle: Deutsche Sport Marketing)

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