IOC informiert DOSB über Agenda 2020 und Olympiabewerbungen

02.03.2015

Die Auswirkungen der Agenda 2020 des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) auf zukünftige Olympiabewerbungen und die Ausrichtung Olympischer Spiele waren Thema eines Workshops in Lausanne.

Christophe Dubi, Bernhard Schwank, Jacqueline Barrett und Michael Vesper (v.l.) beim Workshop des IOC in Lausanne. Foto: DOSB

Auch eine Delegation des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) war am Montag zu einem Arbeitsbesuch eingeladen. Das Treffen ist Bestandsteil der neuen Einladungsphase für künftige Olympiabewerber. Der DOSB möchte sich 2024 und ggf. 2028 für die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland bewerben.

Angeführt vom Vorstandsvorsitzenden Michael Vesper und Bernhard Schwank, Vorstand Internationales/Olympiabewerbung, traf die Delegation des DOSB unter anderem mit Christophe Dubi, dem Exekutiv-Direktor für die Olympischen Spiele, und Jacqueline Barrett, der Chefkoordinatorin für Olympia-Bewerbungsstädte, zusammen.

Themen waren der Zeitplan für die Olympiabewerbung 2024, die Auswirkungen der Agenda 2020 auf Olympiabewerbungen, der Host-City-Vertrag mit den dazugehörigen Garantien und die Kommunikation rund um die Olympiabewerbung.

Das IOC informierte den DOSB, dass es alle relevanten Dokumente für die Olympiabewerber 2024 zum 15. September 2014 veröffentlichen wird, darunter auch den Host-City-Vertrag und den Anforderungs-Katalog für die Bewerber- und die Kandidatenphase. Im Entwurf des Host-City-Vertrags wird das IOC genaue Angaben über seinen Organisationskostenzuschuss für die Olympischen Spiele 2024 machen.

Entscheidung über Bewerberstadt am 21. März

„Wir hatten ein exzellentes Treffen und konnten viele Punkte vertiefen, die wir in informellen Gesprächen vorbesprochen hatten. Das war ein wertvoller Auftakt in unserer Zusammenarbeit mit dem IOC für die Olympiabewerbung 2024“, sagte der DOSB-Vorstandsvorsitzende Michael Vesper.

„Die heute erhaltenen Informationen geben uns Sicherheit für unsere weiteren Planungen. Ein weiterer Workshop wird nun voraussichtlich im Mai folgen, nachdem wir die deutsche Bewerberstadt ausgewählt haben“, sagte Bernhard Schwank, DOSB-Vorstand Internationales/Olympiabewerbung.

Am 21. März fällt auf einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung die Entscheidung, ob der DOSB mit Berlin oder Hamburg als Bewerberstadt ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele 2024 und ggf. 2028 geht. Das DOSB-Präsidium wird am 16. März im Anschluss an eine Konferenz mit den Olympischen Spitzenverbänden (15. März) und ein Treffen mit Experten aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft eine Empfehlung für die Außerordentliche Mitgliederversammlung erarbeiten.

(Quelle: DOSB)

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