Altern als natürlicher Prozess
Ab dem 30. Lebensjahr beginnt die Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers abzunehmen. Zunächst sehr langsam gehen Belastbarkeit und Anpassungsfähigkeit zurück. Im Altersprozess wird die Muskelmasse weniger, die Durchblutung vermindert sich und die Lunge nimmt weniger Sauerstoff auf. Koordinative Fähigkeiten, wie Gleichgewicht und Reaktionsgeschwindigkeit lassen nach.
Im Alter sind damit persönliche Bestleistungen meist nicht mehr möglich, ein grippaler Infekt, der in jüngeren Jahren problemlos überwunden wurde, kann bei älteren Menschen zu schweren Folgeerkrankungen führen.
Der Altersprozess schreitet langsam voran. Erst wenn sich aufgrund der verminderten Leistungsfähigkeit Funktionsausfälle einstellen, dann erst wird der Prozess des Alterns wahrgenommen. Obwohl eine Umkehrung oder Verhinderung dieses Prozesses nicht möglich ist, führt eine gesunde Lebensweise mit sportlicher Aktivität und Bewegung nachweislich zu einer Verlangsamung dieser biologischen Abläufe.
Mit Sport und Bewegung kann jede/r dem Alterprozess gegensteuern!
Durch den Ausbau körperlicher und kognitiver Funktionen schon im jüngeren Alter schreitet der Funktionsabbau langsamer voran. Viele ältere Menschen sind heute gesünder und jünger als die vorhergehenden Generationen. Das liegt zum einen an den besseren Lebensbedingungen und medizinischen Versorgung, zum anderen aber an einer Bereicherung des eigenen Lebens mit Sport und Bewegung. Auch geistige Aktivitäten beeinflussen die Gedächtnisfunktionen positiv und Lernfähigkeit ist im Grunde bis ins hohe Alter vorhanden.
Was kann man für den eigenen Lebensstil tun, um lange gesund zu bleiben?
(Quelle: A. Kruse; Gesund altern - Stand der Prävention und Entwicklung ergänzender Präventionsstrategien; Bundesministerium für Gesundheit 2002)









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