Wissensmanagement

- Foto: picture-alliance
Hier finden Sie Informationen, Studien und Analysen für eine zukunftsorientierte Sportentwicklung.
Die WLSB-Vereinsstudie
Sportvereine - Auslaufmodell oder Hoffnungsträger?
Entgegen zahlreicher Prognosen ist der Sportverein kein Auslauf-, sondern vielmehr ein Erfolgsmodell. Die Zahl der Vereine und ihrer Mitglieder steigt kontinuierlich an; derzeit ist etwa ein Drittel der Bundesbürger Mitglied in einem der über 87.000 Sportvereine. Diese erbringen aus sozialpolitischer Sicht unverzichtbare Leistungen: Vereine (nicht nur Sportvereine) sind der Kitt der Gesellschaft".
Gleichzeitig klagen viele Sportvereine über zunehmende Probleme, wie den Mangel an Ehrenamtlichen oder die nachlassende Mitgliederbindung. Vor allem in Anbetracht weitreichender gesellschaftlicher Veränderungen stellt sich damit die Frage, was zukünftig einen erfolgreichen Sportverein auszeichnet.
Sollen sich Sportvereine an die vielfältigen Veränderungen anpassen oder ihren spezifischen Charakter bewahren? Da es "den" Sportverein nicht gibt, ist hierbei eine differenzierte Betrachtung notwendig.
- Wie lässt sich die Vielfalt der Sportvereinslandschaft erfassen?
- Welche Sportvereinsprofile gibt es, und welche sind erfolgreich?
- Welche Interessen haben die Mitglieder von Sportvereinen?
- Welche Faktoren spielen für die Zufriedenheit der Mitglieder eine Rolle?
- Wovon hängt ihre Bereitschaft zur Bindung an den Verein ab?
Die nun in Buchform erschienene WLSB-Vereinsstudie beantwortet die aufgeworfenen Fragen in einer bislang noch nicht vorhandenen Breite und Detailgenauigkeit und zeigt Perspektiven für zukünftige Arbeit in Sportvereinen auf. Die Datengrundlage lieferte die in Deutschland einmalige Studie, die in Zusammenarbeit zwischen dem Sportinstitut der Universität Tübingen und dem Württembergischen Landessportbund in den Jahren 2001 bis 2004 entstanden ist.
Sportvereine, Auslaufmodell oder Hoffnungsträger?
Die WLSBVereinstudie
Erhältlich im Handel oder bei Attempto Verlag,
ISBN-Nr. 3-89308-373-1 Preis: 28,00 Euro
3. Freiwilligensurvey
Zum dritten Mal nach 1999 und 2004 wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) der sogenannte „Freiwilligensurvey“ durchgeführt. Diese Studie ist ein öffentliches Berichtssystem, das umfassende und detaillierte bundesweite Informationen zum freiwilligen, bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement der deutschen Bevölkerung im Alter ab 14 Jahren zur Verfügung stellt. Grundlage dieser repräsentativen Längsschnittuntersuchung ist eine telefonische Befragung von mehr als 20.000 Personen. Somit können mit der vorliegenden Untersuchung erstmals einzelne Trends und Entwicklungen, über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren erfasst werden.
Ziel der Bevölkerungsbefragung ist es u.a., das empirische Wissen über die vielfältigen Formen des bürgerschaftlichen Engagements zu verbreitern, Veränderungen im Bereich des Engagements zu erkennen und zu bewerten. Die Untersuchungsergebnisse dienen nicht zuletzt dazu, der Politik aber auch Vereinen, Verbänden und Stiftungen Grundlagen für die Gestaltung engagementfördernder Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen.
Eine Kurzfassung dieser Untersuchung wurde nun vom BMFSFJ veröffentlicht. Hier finden finden Sie die wichtigsten Ergebnisse und Trends der letzten 10 Jahre sowie aktuelle Daten für einzelne Engagementgruppen und –bereiche.
2. Freiwilligensurvey

Nach den vorliegenden Ergebnissen des Zweiten Freiwilligensurveys 2004 engagieren sich 36 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger ab 14 Jahren freiwillig - das sind mehr als 23,4 Millionen Menschen. Die Zahl der freiwillig Engagierten ist im Vergleich zum ersten Freiwilligensurvey 1999 um zwei Prozent angestiegen.
Mit 11% der bundesweit freiwillig engagierten Menschen ist der Bereich Sport und Bewegung wiederum der größte gesellschaftliche Engagementbereich in Deutschland.
Der im Auftrag des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführte Zweite Freiwilligensurvey betrachtet als repräsentative Längsschnittuntersuchung das freiwillige Engagement 1999-2004 im Zeitvergleich und beleuchtet die Entwicklung des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland; er gibt Einblicke in Fakten und Trends zu Ehrenamt, freiwilligem und bürgerschaftlichem Engagement.
Download
2. Freiwilligensurvey - Kurzfassung
2. Freiwilligensurvey - Langfassung
Führungskräfte in gemeinnützigen Organisationen
Die Universitäten Münster und Dortmund haben eine wissenschaftliche Untersuchung über Rahmenbedingungen bürgerschaftlichen Engagements durchgeführt. Gefördert wurde dieses Forschungsprojekt vom Bundesministerium für Familie, Se-nioren, Frauen und Jugend.
Mit dieser Untersuchung wurden individuelle, strukturelle und institutionelle Rahmenbedingungen der haupt- und ehrenamtlichen Tätigkeit von Führungskräften in Vereinen und Verbänden erforscht. Hieran haben sich einige Mitgliedsorganisationen aktiv beteiligt.
Durch die Befragung unterschiedlicher verbandlicher Führungskräfte wurde ein differenziertes Bild der Leitungsstrukturen in Verbänden und Vereinen aufgearbeitet. Es ging hier vornehmlich um Personen, die maßgeblich an der Konzeption von Struktur und Strategien in Organisationen mitwirken und die damit die organisatorischen Rahmenbedingungen von bürgerschaftlichem Engagement mitgestalten (Präsidium und Geschäftsleitung).
Datenreport 2004
Zahlen, Fakten und Analysen über die Bundesrepublik Deutschland
Die 10. Auflage des „Datenreports“, vom Statistischen Bundesamt in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen, Mannheim (ZUMA), dem Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) herausgegeben, ist kürzlich als Datenreport 2004“ erschienen.
Der Report enthält eine umfassende Zusammenstellung aktueller Daten der amtlichen Statistik und neuen Ergebnissen der Umfrage- und Sozialforschung. Einzelne Gesellschaftsbereiche werden anschaulich erläutert und durch kompakte Tabellen, Zahlen, Schaubilder und Grafiken sowie Analysen und Bewertungen aufgearbeitet.
Teil I des „Datenreports 2004“ (Gesellschaft, Wirtschaft, Staat im Spiegel der Statistik) deckt das vielfältige Themenspektrum der amtlichen Statistik ab. Er umfasst zahlreiche Informationen zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland und in der Europäischen Union: Bevölkerung, Bildung, Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit, Einnahmen und Ausgaben der privaten Haushalte, Wohnen, Freizeit und Kultur, Gesellschaftliche Mitwirkung, Gesundheit, Soziale Sicherung, Justiz, Öffentliche Haushalte, Gesamtwirtschaft im Überblick, Land- und Forstwirtschaft, Produzierendes Gewerbe, Dienstleistungsbereich, Preise und Verdienste, Verkehr, Energie und Rohstoffe, Umwelt, Deutschland und die Europäische Union.
Im Teil II steht die subjektive Wahrnehmung und Bewertung der Lebensbedingungen durch die Bevölkerung im Mittelpunkt. Damit wird das Informationsangebot der amtlichen Statistik um Erkenntnisse über Werthaltungen, Erwartungen und Präferenzen der Menschen in Deutschland erweitert. Die Unterpunkte sind hier: Zufriedenheit in Lebensbereichen, Wertorientierung, Ansprüche und Erwartungen, Gesundheit, Bildung, Situation und Erwartungen auf dem Arbeitsmarkt, Wohnverhältnisse und Wohnkosten, Umwelt, Familie, Zeitverwendung, Lebenssituation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Lebenssituation von Älteren, Zuwanderer und Ausländer in Deutschland, Einstellungen und Kontakte zu Ausländern, Sparen und Verschuldung privater Haushalte, Soziale Schichtung und soziale Leistungen, Soziale Mobilität, Einkommen – Verteilung, Armut und Dynamik, Politische Integration und politisches Engagement, Demokratie und Sozialstaat, Lebensbedingungen und Wohlbefinden in Deutschland.
Der „Datenreport 2004“ ist ein ebenso wichtiges wie aktuelles Handbuch und eine umfassende Quelle für die Bearbeitung gesellschaftspolitischer Themenfelder.
Den „Datenreport 2004“ können Sie hier herunterladen.
Hinweis:
Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Datenreport 2004 – Zahlen und Fakten über die Bundesrepublik Deutschland, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2004, Schriftenreihe Band 440, 679 Seiten. 2,00 € + Porto










Den Inhalt dieser Seite: