Das DOSB-Mentoring-Programm

Mentoring ist eine moderne Form der Personalentwicklung. Junge Nachwuchskräfte (Mentees) werden im Rahmen einer systematischen und kontinuierlichen Begleitung durch eine erfahrene Führungspersönlichkeit (Mentorin oder Mentor) an Führungsaufgaben herangeführt. Die Mentor/innen  stehen den Mentees bei Entscheidungen zur Seite und begleiten sie auf ihrem Weg.

Bereits 2012 startete der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) unter dem Motto „Mit dem gemischten Doppel an die Spitze!“ ein einjähriges Mentoring-Programm. Ziel dieses Projektes ist es, junge weibliche Nachwuchskräfte zu motivieren, Führungspositionen zu übernehmen und sie auf ihrem Weg durch erfahrene Führungskräfte zu unterstützen. Im besonderen Fokus des DOSB-Mentoring-Programms stehen junge, ehemalige Spitzensportlerinnen, die im Anschluss an ihre sportliche Laufbahn auch eine ehrenamtliche oder berufliche Karriere – ob als Funktionärin oder Trainerin – im organisierten Sport anstreben.

Lesen Sie weiter über unsere Programme 2012/2013, 2014/2015 und über das laufende Programm 2016/2017.

Bericht des 2. Netzwerktreffen am 24./25. März 2017 in Frankfurt/Main

In Frankfurt/Main trafen sich Mentees und Mentor/innen des DOSB-Mentoring-Programms zum zweiten Netzwerktreffen und diskutierten über die Karriereplanung von Spitzenathletinnen

Wie präsentiere ich mich und meine Leistungen und Erfolge als ehemalige Spitzenathletin so, dass andere meine Kompetenzen und Stärken erkennen und mich als Führungskräftetalent nachhaltig in Erinnerung behalten?

Diese und weitere wichtige Fragen rund um die persönliche Karriereentwicklung stellten sich die angehenden Führungskräfte (Mentees) im Seminar „Storytelling“ („Geschichten erzählen“), zu dem der DOSB im Rahmen seines zweiten Netzwerktreffens Ende März in die Geschäftsstelle des DOSB eingeladen hatte. „Auch in der dritten Runde unseres DOSB-Mentoring-Programms wird wieder deutlich, dass sich die ehemaligen erfolgreichen Athletinnen gar nicht bewusst sind, welche Kompetenzen sie im Rahmen ihrer aktiven Karriere entwickelt haben. Diese zu nutzen und sich selbstsicher als potenzielle Führungskraft im Sport oder Sportumfeld zu positionieren, braucht nicht nur ein entsprechendes Bewusstsein, sondern – für diese Zielgruppe ja nichts Neues – Training, Training, Training.“, so Kirsten Witte-Abe, Leiterin des Mentoring-Programms im DOSB. Das Seminar setzte genau an dieser Stelle an. Referentin Sandra Masemann zeigte den Mentees anhand praktischer Übungen auf, wie sie sich künftig selbstbewusster und mit gut aufbereiteten Erfahrungsberichten präsentieren sollten, um ihre Kompetenz als Führungskräftetalent zu herauszustellen – sei es im Small-Talk mit Sportfunktionär/innen, bei Podiumsrunden oder in Bewerbungssituationen.

In einem zeitgleich stattfindenden Seminar stellten sich auch die Mentor/innen (erfahrene Führungskräfte aus dem Sport/Sportumfeld) ihren Herausforderungen – den so genannten unbewussten Vorurteilen (terminus technicus: Unconscious Bias). Referentin Jessica Gedamu, EAF Berlin/Vielfalt in Führung, zeigte Möglichkeiten auf, Stereotype und Vorurteile im eigenen Arbeitskontext zu reflektieren und individuelle Lösungsansätze zu entwickeln. Zugleich vermittelte sie Hintergründe: Wie funktioniert unser Gehirn und wie beeinflusst der Filter aus Erfahrungen, gelernten Bildern und kultureller Prägung fast unmerkbar unsere Entscheidungen. Interaktive Übungen, Austausch und Diskussion regten die Führungskräfte zum Perspektivwechsel an.

Ziel dieses Angebotes war es, bei den Teilnehmenden einen möglichst vorurteilsfreien, also bewussten Umgang mit automatischen Denkmustern und versteckten Vorurteilen anzuregen und auf das eigene Verhalten zu übertragen. Das ist unter anderem auch Voraussetzung dafür, dass ehemalige Spitzenathletinnen gute Chancen auf Führungspositionen haben, selbst wenn ihnen ein sog. „Stallgeruch“, also langjährige Berufs- oder mehrjährige Auslandserfahrungen, fehlen.

2012 startete der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) unter dem Motto „Mit dem gemischten Doppel an die Spitze!“ ein einjähriges Mentoring-Programm. Ziel dieses Programms ist es, weibliche Nachwuchskräfte zu motivieren, Führungspositionen zu übernehmen und sie auf ihrem Weg durch erfahrene Führungskräfte zu unterstützen. Im besonderen Fokus des DOSB-Mentoring-Programms stehen junge, ehemalige Spitzensportlerinnen, die im Anschluss an ihre sportliche Laufbahn auch eine ehrenamtliche oder berufliche Karriere – ob als Funktionärin oder Trainerin – im organisierten Sport anstreben. Das aktuelle Programm 2016/2017 wird im Rahmen der Abschlussveranstaltung am 22. Juni 2017 in Berlin beendet. Alle Mentoring-Teams sind zunächst zu einem gemeinsamen Abschluss-Workshop und im Anschluss zum Parlamentarischen Abend des DOSB eingeladen. Eine Neuauflage des Programms ist für 2018/2019 geplant.

Zwischenbilanz: Praxis schlägt Theorie DOSB-Mentoring-Teams am 2. und 3. Dezember 2016 zu Gast bei der 13. Mitgliederversammlung des DOSB

Eines ist schon mal sicher, wie richtig genetzwerkt wird, das lässt sich kaum besser beobachten und testen, als auf der DOSB-Hauptveranstaltung des Jahres – der DOSB-Mitgliederversammlung.

 

Grund genug auch die einzuladen, die sich mit dem Gedanken tragen, künftig beispielsweise als Sportfunktionärinnen, Führungskräfte, als Trainerinnen oder Managerinnen das Geschehen des Sports und dessen Umfeld mitzugestalten. Mithin trafen sich die Teilnehmenden des DOSB-Mentoring-Programms für eine Zwischenbilanz am 2. und 3. Dezember bei der 13. DOSB-Mitgliederversammlung in Hannover. Vor allem die Mentees haben sich in diesem Rahmen persönlich überzeugen können, dass die praktischen Erfahrungen die theoretischen Abhandlungen über Netzwerken und Gremiensitzungen durchaus (positiv) übertreffen können.

 

Und darum geht es: Unter dem Motto „Mit dem gemischten Doppel an die Spitze!“ möchte der DOSB weibliche Nachwuchskräfte – vor allem ehemalige Leistungssportlerinnen – für eine hauptberufliche oder ehrenamtliche Karriere im organisierten Sport gewinnen. Erfahrene Mentorinnen und Mentoren aus dem Sportbereich unterstützen die ehemaligen Athletinnen ein Jahr lang auf ihrem Weg durchs Studium und in den Job mit intensivem Erfahrungsaustausch. Jeweils eine Mentorin bzw. ein Mentor bildet mit einem Mentee ein Team – das gemischte Doppel.

 

Im Zwischenbilanz-Treffen tauschten sich Mentees und Mentor/innen unter kompetenter Anleitung von Seminarleiterin Kathrin Mahler Walther, Geschäftsführerin der EAF Berlin. Diversity in Leadership, und unter der Leitung von Kirsten Witte-Abe, Programmleiterin und stellvertretende Ressortleitung Chancengleichheit und Diversity des DOSB, über ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit aus. Darüber hinaus ging es darum, das Netzwerk innerhalb der Gruppe zu stärken, mithin die anderen Mentees und Mentor/innen samt ihrer Erfahrungen und Kompetenzen intensiver kennenzulernen.

 

Die wichtigsten Ergebnisse: Für alle sind die Kommunikation und der Erfahrungsaustausch im Doppel entscheidende Aspekte. Für die Gespräche über persönliche Entwicklungen, Probleme und Ziele sind Vertrauen, Verlässlichkeit und Empathie nötig. Kennzeichnend für die Zusammenarbeit sind das Hineinschnuppern in Sportstrukturen, das sogenannte Shadowing – also die Begleitung der Mentorin oder des Mentors in seinen beruflichen Prozessen – sowie der Ausbau eines persönlichen Netzwerkes.

 

Alle Mentees eint die Motivation, ihre Berufung im Sport zu finden – ob hauptberuflich innerhalb einer Sportorganisation, auf dem freien Markt oder „nebenbei“ als Ehrenamtlerin. Und sie sind auf dem besten Weg, dieses Ziel auch dank eines guten, belastbaren Netzwerkes zu erreichen.

 

Weitere Informationen über das Programm sowie eine detailliertere Übersicht über die Mentees, Mentorinnen und Mentoren finden sich hier.

 

Bericht der Netzwerkveranstaltung vom 16./17. September 2016

Mentees, Mentorinnen und Mentoren des adh-Tandem-Mentoring-Projektes und des DOSB- Mentoring-Programms. Foto:dosb

Mentoring im Sport: Wirkt langanhaltend und doppelseitig

Am vergangenen Freitag und Samstag trafen sich die Mentees, Mentorinnen und Mentoren des adh-Tandem-Mentoring-Projektes und jene des DOSB Mentoring-Programms „Mit dem gemischten Doppel an die Spitze“ in Frankfurt a.M. zu einer gemeinsamen Veranstaltung.

Die Idee der Kooperation beider Programme, bei der junge Menschen, die in ähnlichen Phasen ihrer Lebensplanung stecken, zusammenkommen und voneinander profitieren, ist so simple wie erfolgsversprechend. Die einen berichten von ihren Erfolgen aber auch Herausforderungen, während sich die anderen nach erfolgter Absteckung von Zielen und Erwartungen auf dem Weg machen, unterstützt und gestärkt durch den Erfahrungsaustausch. Denn während die Mentoring-Teams des adh-Projektes nach einem Jahr intensiver Arbeit bereits über die Ziellinie radelten, legten die Mentees und Mentor/innen des DOSB-Mentoring-Programms seit dem Start im Juli einen ersten Zwischenstopp ein.

Mit dem Ziel, von- und miteinander zu lernen und das Mentoring-Netz des Sports enger zu flechten, starteten die beiden Programme am Freitagabend auf dem Gelände der Goethe-Universität bei einem lockeren Come-Together. Mentees und Mentor/innen des adh-Projektes boten im Rahmen ihrer Abschlusspräsentationen den DOSB-Vertreter/innen anregende Einblicke in ihr Mentoring-Jahr. Sie gaben Auskunft, mit welchen Zielen sie in das Programm gestartet sind, wie sie ihre Mentoring-Treffen gestaltet haben, was sie innerhalb des Jahres erreichten und wie sie – Mentees und Mentor/in – auch nach dem Jahr im Austausch bleiben wollen.

Am Samstagmorgen hatten die Mentees des DOSB- und des adh-Programms die Möglichkeit, in einem gemeinsamen Seminar ihre Führungskompetenzen auszubauen. Marita Scheer-Schneider, erfahrene und erfolgreiche Coach und Referentin, richtete gemeinsam mit den jungen Talenten den Blick auf Haltung und Ausstrahlung, eigene Stärken, und darauf, wie es gelingen kann, dank selbstsicheren Auftretens einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Parallel dazu gab es für die erfahrenen Führungskräfte beider Programme Wissenswertes und Praktisches rund um das Thema „Storytelling. Sandra Masemann, Trainerin, Beraterin, Coach und Fachbuchautorin, gelang es auf kurzweilige, ansprechende Weise, den Mentorinnen und Mentoren Tipps & Tools aus dem Storytelling nahezubringen, die wichtig und hilfreich sind, um andere für sich zu gewinnen, sie für eine Präsentation zu begeistern und bei ihnen Emotionen zu wecken und Gedanken ins Rollen zu bringen. So konnten die Führungskräfte sich darin üben, eigene Themen –beispielsweise das Engagement im Mentoring-Programm – ansprechend und überzeugend zu adressieren. Ein raffiniertes Gedankenspiel entstand so auch aus der Frage „Was haben Mentoring-Programme und Tesa-Klebebänder gemeinsam?“ – sie wirken langanhaltend und doppelseitig.

Weitere Informationen über das adh-Tandem-Mentoring-Projekt gibt es auf   www.adh.de/projekte/tandem-mentoring.

Auftaktveranstaltung 8./9. Juli 2016

Zwölf der insgesamt dreizehn Mentees des Pro-gramms 2016/2017; Foto: bewahrediezeit.de

Mit beeindruckendem Elan, vielfältigen Erfahrungen und einer großen Portion Veränderungswillen sind dreizehn ehemalige Spitzenathletinnen in das aktuelle Mentoring-Programm des DOSB gestartet.

„Nach dem Sport – bloß kein Sport!“, diese Formulierung überrascht sicher nicht,  führt man sich die zeitintensiven, entbehrungsreichen, von Höhen und Tiefen geprägten Sportkarrieren erfolgreicher Spitzenathletinnen und -athleten vor Augen.

Umso schöner ist es, dass ein Teil dieser Spitzensportlerinnen ihre Meinung im Laufe der Zeit geändert und die „Liebe zum Sport“  wiederentdeckt haben. Am vorigen Wochenende starteten dreizehn ehemalige, erfolgreiche Sportlerinnen in das DOSB-Mentoring-Programm mit dem Ziel, im Verlauf eines Jahres erste Schritte des Karriereweges – ob als potenzielle Führungskraft oder Trainerin – im verbandlichen Sport oder Sportumfeld zu planen bzw. diesen Weg bereits straffen Schrittes weiterzugehen (Programm der Auftaktveranstaltung, 8./9. Juli 2016). Weiterlesen

 

Weitere Informationen über das aktuelle Mentoring-Programm finden Sie rechts auf dieser Seite. Außerdem erfahren Sie unter folgenden Links mehr über unsere ehemaligen Mentoring-Teams:

 Mentoring-Programm 2014/2015 und Mentoring-Programm 2012/2013

Impressionen von der Auftaktveranstaltung, 8./9. Juli 2016

Impressionen von der Auftaktveranstaltung, 8./9. Juli 2016

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