Martin Olejnak wird Männer-Bundestrainer im Beach-Volleyball

11.01.2017

Seit dem 1. Januar 2017 ist Martin Olejnak der Bundestrainer für Deutschlands Beach-Volleyball Männer.

Martin Olejnak ist seit 1. Janaur Bundestrainer im Beach-Volleyball. Foto: DVV

Der 46-jährige Slowake gelte als einer der arriviertesten Trainer im Beach-Circuit, teilte der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) mit.

Olejnak war zuletzt für die polnischen Männer-Teams verantwortlich. Diese führte er in die Welt-spitze und u.a. zum fünften Platz in Rio 2016. Zuvor trainierte Olejnak Teams aus Österreich und erlebte mit den Schwestern Doris und Stefanie Schwaiger (2008 und 2012, jeweils Platz fünf) seine zwei ersten Olympischen Spiele als Trainer mit.

DVV-Präsident Thomas Krohne zeigte sich sehr zufrieden mit der Entscheidung: „Die Verpflich-tung von Olejnak ist ein Signal an unsere Teams, dass wir die neue Struktur mit einer Konzen-tration der Nationalteams an einem Standort und der Betreuung durch hochklassige Trainer in Angriff nehmen. Olejnak hat über Jahre nachgewiesen, dass er ein absoluter Fachmann ist, und seine Teams sind allesamt in die absolute Weltspitze vorgedrungen.“

DVV-Vizepräsident Andreas Künkler sagte: „Er war unser absoluter Wunschkandidat, und ich bin froh, dass wir mit ihm in das neue System im Beach-Volleyball starten können. Martin Olejnak wird unsere Teams wieder in die Weltspitze führen, davon bin ich fest überzeugt.“

Olejnak erklärte: „Deutsche Männer-Teams sind in den vergangenen zwei Jahren ein bisschen hinter den Erwartungen geblieben. Aber es kommt eine jüngere Generation, die ein sehr gutes Potenzial hat und bereit ist, hart zu arbeiten. Mein Ziel ist es, bei Olympia 2020 mit zwei deutschen Teams nicht nur dabei zu sein.“ Seine neue Position sei eine Aufgabe, die in ihn sehr reize. „Es ist eine Herausforderung, etwas Neues aufzubauen, und dazu noch in dem Land, das zweimal Gold bei Olympia geholt hat“, sagte er.

Die neue Struktur im Beach-Volleyball sehe vor, dass jeweils (bis zu) drei Nationalteams und ein Anschlussteam pro Geschlecht an einem Bundesstützpunkt zentralisiert werden, um somit für eine starke Trainingsgruppe zu sorgen, erklärte der DVV. Daneben könne es funktionierende „Insel-Lösungen“ geben, wie beispielsweise das Team von den Olympiasiegerinnen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst.

(Quelle: DVV)

 
 

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