Andrew Parsons ist neuer IPC-Präsident

11.09.2017

Andrew Parsons aus Brasilien ist neuer Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC). Der 40-Jährige tritt die Nachfolge von Sir Philipp Craven an.

Andrew Parsons ist der neue Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees. Foto: picture-alliance

Parsons setzte sich auf dem Kongress in Abu Dhabi gegen Patrick Jarvis (Kanada), John Petersson (Dänemark) und Zhang Haidi (China) durch. Der Brasilianer erhielt bereits im ersten Wahlgang 84 Stimmen und damit die erforderliche absolute Mehrheit.

"Ich bin sehr glücklich und kann das gar nicht in Worte fassen. Ich habe offensichtlich bei meiner Kampagne die Mitglieder mit meinen Plänen überzeugen können", sagte Parsons. Als "Schlüssel" bezeichnete er "die Beziehungen zum IOC. Es stehen einige wichtige Entscheidungen bevor. Es ist sehr wichtig, dass wir zusammenarbeiten - und ich bin sicher, dass wir das tun werden."

Seinen Vorgänger Craven würdigte Parsons als "Legende und Mentor. Er hat riesige Fußspuren hinterlassen, die ich ausfüllen muss. Aber ich denke, dass ich viel von ihm gelernt habe."

Unter Craven entwickelte sich die paralympische Bewegung seit 2001 von einer Einrichtung für behinderte Sportler hin zu einer der meist respektierten Sport-Organisationen der Welt.

In Bezug auf Ticketerlöse wuchsen die Paralympics unter dem früheren Rollstuhlbasketballer Craven zum drittgrößten Sportevent der Welt. Nur noch die Olympischen Spiele und die Fußball-WM können bessere Zahlen präsentieren. Die Zahl der Mitglieder im IPC - Nationale Paralympische Komitees, Internationale Behindertensportverbände - wuchs unter Craven von 148 im Jahr 2001 auf 202 im Jahr 2017.

(Quelle: Sport Informations Dienst)

 
 

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