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Senegal ist das erste afrikanische Land, in dem Olympische Spiele bzw. Olympische Jugendspiele stattfinden. Foto: picture-alliance
Olympische Jugendspiele 2022 im Senegal
Die Internationale Olympische Akademie in Olympia. Foto: IOA
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Tokio 2020

Gastgeber der Spiele der XXXII. Olympiade im Jahr 2020 ist die Stadt Tokio. Nach 1964 richtet Tokio zum zweiten Mal Olympische Spiele aus. Die japanische Hauptstadt hatte sich bereits für die Spiele 2016 beworben.

Mitbewerber für die Olympischen Spiele 2020 waren Istanbul und Madrid. Die Mitglieder des IOC entschieden am 7. September 2013 in Buenos Aires, dass Tokio der Austragungsort der Olympischen Spiele 2020 sein wird.

Die Olympischen Sommerspiele in Tokio finden vom 24. Juli  bis zum 9. August 2020 statt.

Pyeongchang 2018

Gastgeber der XXIII. Olympischen Winterspiele im Jahr 2018 war die südkoreanische Stadt Pyeongchang. Es waren nach den Sommerspielen 1988 in Seoul die zweiten Olympischen Spiele in Südkorea. Gleichzeitig fanden nach 1972 in Sapporo und 1998 in Nagano damit zum dritten Mal Olympische Winterspiele in Ostasien statt. Für Pyeongchang war es nach den knapp gescheiterten Bewerbungen 2010 und 2014 der dritte Anlauf einer Bewerbung. Für die Ausrichtung hatten sich auch Annecy und München beworben.

Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang fanden vom 9. bis zum 25. Februar 2018 statt. Die Paralympischen Winterspiele fanden vom 9. bis 18. März 2018 statt.

Website: pyeongchang2018.com

Olympische Charta

Die Olympische Charta ist die zusammenfassende Gesetzesregelung der vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) angenommenen Grundprinzipien, Regeln und Durchführungsbestimmungen. Nach ihr richten sich die Organisation und Tätigkeit der olympischen Bewegung, und sie legt die Bestimmungen zur Feier der Olympischen Spiele fest. Die olympische Bewegung vereint unter der obersten Autorität des IOC Organisationen, Athleten und andere Personen, die die Olympische Charta als Richtschnur anerkennen.

Die in der Charta formulierten Zulassungsbedingungen für die Olympischen Spiele, die Regelung über die Verwertung der Medienrechte und mit ihnen zusammenhängenden Zeichen und Produkte wirken bis in den nationalen Rechtsraum hinein. Das gilt insbesondere auch für das strikte Verbot des Dopings.

Ziele, Aufgaben und Konzepte

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wurde am 23. Juni 1894 gegründet. Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit wurden am 6. April 1896 eröffnet. Bis zum heutigen Tage befindet sich die Olympische Bewegung im Wachstum.

Unter der Olympischen Idee versteht man eine Geisteshaltung, die auf  der Ausgewogenheit von Körper und Geist beruht. Sport, Kultur und Erziehung sollen in einer Lebensweise verbunden werden, die auf Freude am körperlichen Einsatz, auf dem erzieherischen Wert des guten Beispiels und auf der Achtung fundamental und universell gültiger ethischer Prinzipien beruht.

Ziel der Olympischen Bewegung ist es, zum Aufbau einer friedlichen und besseren Welt beizutragen und junge Menschen im Geiste von Freundschaft, Solidarität und Fair Play ohne jegliche Diskriminierung zu erziehen.

Die Olympischen Spiele sind Wettkämpfe zwischen Athleten in Einzel- oder Mannschaftswettbewerben, nicht zwischen Ländern. Die teilnehmenden Aktiven werden von ihren NOKs ausgewählt und nominiert. In Deutschland übernimmt seit 2006 der Deutsche Olympische Sportbund die Funktion eines Nationalen Olympischen Komitees. Die Meldungen der Aktiven werden vom IOC entgegengenommen. Die Wettkämpfe finden unter der fachlichen Leitung der jeweiligen internationalen Fachverbände statt. Die Olympischen Spiele bestehen aus den Spielen der Olympiade und den Olympischen Winterspielen. Beide finden alle vier Jahre statt. Die ersten Olympischen Winterspiele wurden 1924 abgehalten.

Die Internationale Paralympische Bewegung

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) wurde 1989 gegründet und ist eine der größten Sportorganisationen der Welt. Es repräsentiert eine große Zahl der Aktiven mit Behinderung, hat den Behindertensport auf ein neues Niveau geführt und sorgt für vergleichbare Bedingungen des Leistungssports der Behinderten und Nicht-Behinderten. zum

Die Paralympic Spiele gehen zurück auf eine Initiative von Sir Ludwig Guttman, der 1948 in England (Mandeville) Kriegsversehrte zu Sportwettkämpfen zusammenbrachte. Olympiaähnliche Spiele von Athleten mit Behinderten wurden zum ersten Mal 1960 in Rom organisiert. In Toronto 1976 wurde eine größere Anzahl von Behindertengruppen und Schadensklassen ergänzt. Im gleichen Jahr fanden die ersten Paralympic Winterspiele statt. Seit den Spielen der Olympiade 1988 (Seoul)und den Winterspielen in Albertville ereignen sich die Paralympic-Spiele auch an den gleichen Schauplätzen wie die Olympischen Spiele. Seit dem 19. Juni 2001 gibt es eine Vereinbarung zwischen dem IOC und dem IPC, das die Durchführung der Paralympics sichert. Sie hält auch fest, dass die Paralympics ab dem Jahr 2008 kurz nach den Olympischen Spielen und in den gleichen Wettkampfstätten und Einrichtungen wie die Olympischen Spiele stattfinden. An den letzten Paralympic Sommerspielen in Athen nahmen 3806 Aktive aus 136 Ländern in 19 Sportarten teil. Bei den Winter-Paralympics in Salt Lake City waren es 416 Aktive aus 36 Nationen.

  • Athen 1896
  • Paris 1900
  • St. Louis 1904
  • London 1908
  • Stockholm 1912
  • Antwerpen 1920
  • Paris 1924
  • Amsterdam 1928
  • Los Angeles 1932
  • Berlin 1936
  • London 1948
  • Helsinki 1952
  • Melbourne 1956
  • Rom 1960
  • Tokio 1964
  • Mexiko 1968
  • München 1972
  • Montreal 1976
  • Moskau 1980
  • Los Angeles 1984
  • Seoul 1988
  • Barcelona 1992
  • Atlanta 1996
  • Sydney 2000
  • Athen 2004
  • Peking 2008
  • London 2012
  • Rio de Janeiro 2016
  • Tokio 2020
  • Paris 2024
  • Los Angeles 2028
  • Chamonix 1924
  • St. Moritz 1928
  • Lake Placid 1932
  • Garmisch-Partenkirchen 1936
  • St. Moriz 1948
  • Oslo 1952
  • Cortina d´Ampezzo 1956
  • Squaw Valley 1960
  • Innsbruck 1964
  • Grenoble 1968
  • Sapporo 1972
  • Innsbruck 1976
  • Lake Placid 1980
  • Sarajevo 1984
  • Calgary 1988
  • Albertville 1992
  • Lillehammer 1994
  • Nagano 1998
  • Salt Lake City 2002
  • Turin 2006
  • Vancouver 2010
  • Sotschi 2014
  • PyeongChang 2018
  • Peking 2022

Die Zukunft der Olympischen Bewegung

Die Geschichte der modernen Olympischen Spiele ist etwas mehr als 100 Jahre alt. Zumindest auf den ersten Blick kann diese Geschichte als Erfolgsstory angesehen werden. Dies gilt in quantitativer und qualitativer Hinsicht gleichermaßen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurden die Olympischen Spiele der Neuzeit schnell zum bedeutendsten Sportereignis des zwanzigsten Jahrhunderts. Der Sieg bei einem Olympischen Wettbewerb ist für Athletinnen und Athleten aller Sportarten die wichtigste Herausforderung.

Die Entwicklung der Spiele ist durch Wachstum gekennzeichnet. Die Zahl der teilnehmenden Athletinnen und Athleten, der Wettkämpfe, der Journalisten, der Zuschauer, der Funktionäre, der Fernsehsender, die von den Spielen berichteten, der Umfang der Berichterstattung in der Presse, sie alle weisen einen kontinuierlichen Wachstumsprozess auf. Zu Beginn des neuen Jahrhunderts scheint dieses Wachstum jedoch einem zumindest vorläufigen Ende nahe zu sein. Zunehmend stellt sich die Frage der Machbarkeit Olympischer Spiele: Die fortschreitende Ausdifferenzierung der Spiele wird infrage gestellt, eine Ende des Gigantismus gefordert. Die Reduktion des Programms und damit der Kosten steht ebenso auf der Agenda des Internationalen Olympischen Komitees wie die Frage der Nachhaltigkeit der Sportstätten.

Große Athletinnen und Athleten haben die Geschichte der modernen Olympischen Spiele geprägt. Paavo Nurmi, Jesse Owens, Mark Spitz, Nadja Comanecci und Sergey Bubka stehen stellvertretend für Athletinnen und Athleten, die mit ihren Leistungen Millionen von Zuschauern in Stadien und vor den Bildschirmen faszinierten.

Olympische Spiele waren und sind aber immer auch herausragende Kulturereignisse. Bei den Eröffnungsfeiern stellen sich die Gastgeber einer interessierten Weltöffentlichkeit vor, vermitteln ihren historischen Werdegang, ihre kulturellen Leistungen und demonstrieren die Leistungsfähigkeit ihrer Gesellschaft. Für Kunst, Literatur, Musik und Wissenschaft sind die Spiele bedeutsame Anlässe.

Die Erfolgsgeschichte der Olympischen Spiele dauert an, doch gleichzeitig wird der olympische Sport mit erheblichen Problemen konfrontiert. Die Abhängigkeit zu Politik, Wirtschaft und Massenmedien scheint zuzunehmen, Tendenzen zu Betrug und Manipulation zwingen zum Nachdenken über Olympia. Dabei müssen die positiven Seiten der Olympischen Spiele ebenso herausgestellt werden wie deren Gefahren. Olympische Spiele leisten einen Beitrag zur Völkerverständigung und bieten Erziehung und Bildung vielfältige Chancen und Anknüpfungsmöglichkeiten Möglichkeiten

Zielvereinbarungen

An dieser Stelle veröffentlicht der DOSB Dokumente zur Leistungssportförderung in Deutschland. Alle Zielvereinbarungen wurden vom jeweiligen Spitzenverband hinsichtlich personenbezogener Daten sowie möglicher sportfachlicher Betriebsgeheimnisse/Finanzierungsvolumina geschwärzt. Zudem wird ein Überblick über die Grund- und Projektförderung (jeweils Jahresplanung und Leistungssportpersonal) gegeben.

Rio 2016

Die Zielvereinbarungen mit den Olympischen Spitzenverbänden für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro wurden 2013 getroffen. Daraus ergab sich ein Medaillenkorridor von 40 bis 70 Medaillen. Der obere Wert sagt lediglich aus, was theoretisch möglich sein könnte, wenn alle Möglichkeiten optimal ausgeschöpft werden können.

Die Zielvereinbarungen wurden in den so genannten Meilensteingesprächen im Jahr 2015 überprüft und aktualisiert - daraus ergab sich ein Medaillenkorridor 42 bis 71.

Dabei wurden die Qualifikationsergebnisse von 2016 nicht erfasst. Das hat in einigen Sportarten Auswirkungen, als ein Beispiel ist Volleyball zu  nennen (wo in der aktualisierten Fassung nach dem Meilensteingespräch 2015 eine Medaille für die Männer/Halle angenommen wurde). Volleyball (Männer/Halle) hat aber, trotz klarer Zugehörigkeit zur Weltspitze, knapp die extrem schwere Qualifikation in der Europagruppe verpasst, so dass diese Medaille in den Prognosen natürlich nicht mehr aufgenommen werden kann.  Deshalb muss der Korridor in der aktuellen Prognose leicht nach unten angepasst werden (38 bis 68).

Zielstellung für Rio ist und bleibt aber, das Ergebnis von London (44 Medaillen) zu wiederholen, eventuell  sogar leicht zu überbieten. Generell zeigt die Entwicklung des internationalen Sports aber in den vergangenen Jahren eine immer breiter werdende Spitze, so dass Prognosen immer schwieriger werden.  

Übersicht über Ziele für Sotschi 2014 und Rio 2016 und die Förderung der Verbände im Jahr 2013 

Pressemitteilung zur Vorstellung der Ziele für Sotschi 2014 und Rio 2016 am 24. Juni 2013

- Aktualisierung der Zielkorridore für die Olympischen Spiele Rio 2016 nach Sportarten (Stand: Ende 2015) 

Zielvereinbarungen nach Sportarten

Die dargestellten Beträge bei den olympischen Sommersportverbänden spiegeln den Bedarf der Spitzenverbände zur Zielerreichung bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro wider. 

Mit den Sportarten Fußball, Golf und Tennis wurden gesonderte Gespräche geführt. Diese Spitzenverbände erhalten auf Grund der Subsidiaritätsprüfung durch das Bundesministerium des Innern (BMI) keine Projektfördermittel zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro.

Sommer (Rio 2016)

Die Dokumente werden nach und nach ergänzt (Stand: 06.05.2016).

 

 

Olympische Erziehung

„Faszination Olympia“ – das ist mehr als sportliche Höchstleistung, mehr als Rekorde oder Medaillen. Dahinter stehen Werte und Ideale, die ungeachtet aller Veränderungen und Entwicklungen der Olympischen Spiele heute noch ihre Gültigkeit haben.

Olympische Werte wie Leistung, Respekt und Freundschaft prägen den Sport und spielen auch im Alltag eine wichtige Rolle. Sie sind grundlegend für den sportlichen Wettkampf rund um den Globus und für viele Athletinnen und Athleten sogar Antrieb und Motivation.

Nicht zuletzt bilden die Werte ein wesentliches Fundament des Olympismus. Schon dessen Begründer, der französische Baron Pierre de Coubertin, hatte ihn einst zu einer Lebensphilosophie erhoben. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) führt dieses Erbe bis heute fort und definiert den Olympismus in der Olympischen Charta als „Lebensstil […], der auf der Freude an Leistung, auf dem erzieherischen Wert des guten Beispiels, der gesellschaftlichen Verantwortlichkeit sowie auf der Achtung universell gültiger fundamentaler moralischer Prinzipien aufbaut.“

Ein wahrlich hoher Anspruch, für dessen Umsetzung neben dem IOC auch die jeweiligen Nationalen Olympischen Komitees verantwortlich sind. Auch in der Satzung des DOSB ist als wesentliche Aufgabe verankert, die Olympische Bewegung in Deutschland zu entwickeln, zu fördern und zu schützen.

Diesen Auftrag hat der DOSB weitestgehend an die Deutsche Olympische Akademie (DOA) übertragen. Die DOA beschäftigt sich mit Sinn- und Grundsatzfragen der Olympischen Bewegung und den Olympischen Spielen sowie deren vielfältigen historischen, politischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Aspekten. Damit ist eine ganze Bandbreite an Themen gemeint – von den antiken Anfängen der Spiele über Menschenrechte und Nachhaltigkeit bis hin zu „Olympia in der Schule“ und noch einiges mehr.

Zentraler Orientierungspunkt ihrer Arbeit ist die „Olympische Erziehung“, die allgemein als wirksame Wertevermittlung im und durch Sport und im Sinne der Olympischen Idee verstanden wird. Entsprechende Veranstaltungen, Projekte und Aktivitäten bietet die DOA sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene an.

Dazu zählen u. a. spezifische Fortbildungsmaßnahmen für Lehrerinnen und Lehrer sowie jeweils anlässlich der Olympischen und Paralympischen Spiele vorgelegte Unterrichtsmaterialien für die Schule. Aktuelle Themen der Olympischen Bewegung werden in verschiedenen Veranstaltungen behandelt, wie beispielsweise den Biebricher Schlossgesprächen oder dem Sportwissenschaftlichen Olympiaseminar, an dem seit vielen Jahren Universitäten und Hochschulen aus dem deutschsprachigen Raum teilnehmen.

Beim Deutschen Olympischen Jugendlager, das die DOA regelmäßig gemeinsam mit der Deutschen Sportjugend (dsj) organisiert, erleben junge, erfolgreiche und sozial engagierte Sportlerinnen und Sportler am Ort der Olympischen Spiele ein vielfältiges Programm aus Sport, Kultur und Bildung.

Darüber hinaus richtet die DOA jährlich den Olympic Day aus. Unter dem Motto „Move – Learn – Discover“ lernen Kinder und Jugendliche die olympischen Ideale spielerisch kennen und wird „Olympische Erziehung“ gelebt.

Mehr Informationen auf der Internetseite der DOA unter www.doa-info.de sowie auf Facebook unter www.facebook.de/DOAinfo

 

 

Werbung im Olympischen Umfeld

Aufgrund regelmäßiger Nachfragen zur Nutzung olympischer Symbole (Olympische Ringe,  olympische Bezeichnungen) möchten wir an dieser Stelle über die werblichen Regelungen im olympischen Umfeld informieren.

Rahmenbedingungen:

Die rechtlichen Grundlagen der Olympischen Bewegung sind in der Olympischen Charta des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) verbindlich festgehalten. Der DOSB als NOK für Deutschland unterliegt diesem Regelwerk in vollem Umfang; dazu gehört auch der bindende Auftrag zur Umsetzung der in der Charta geregelten Vorgaben – einschließlich der Abwehr unberechtigter Nutzung olympischer Zeichen und Begrifflichkeiten im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. IOC und DOSB ist darüber hinaus durch das sog. Olympiaschutzgesetz (OlympSchG) der sondergesetzliche Schutz der Olympischen Ringe und der olympische Begrifflichkeiten zugewiesen.

Daher ist zu beachten: Das ausschließliche Recht auf die Verwendung und Verwertung der Olympischen Ringe (Emblem) und auch der Bezeichnungen ("Olympia", "Olympiade", "olympisch„, etc.), egal in welcher Wortzusammensetzung oder Sprache, sowie der Schriftzug der Ausrichterstadt in Verbindung mit der Jahreszahl der Olympischen Spiele (z. B.: „PyeongChang 2018") steht gemäß dem OlympSchG allein dem IOC und dem DOSB zu. Im Rahmen des internationalen und nationalen Vermarktungsprogramms werden den offiziellen Partnern branchen- und produktexklusive Nutzungsrechte an den olympischen Signets und Begriffen eingeräumt. Alle werblichen Aktivitäten in Deutschland, die geeignet sind, einen Imagetransfer zwischen der Olympischen Bewegung und einem Dritten (z. B. einem Unternehmen) herzustellen, der hierzu beispielsweise nicht eigens lizenzvertraglich autorisiert ist, stellen einen Verstoß gegen die genannten Vorschriften des OlympSchG dar und führen hiernach somit zwangsläufig zu entsprechenden Abwehrmaßnahmen (Abmahnverfahren) seitens DOSB bzw. IOC. Die sich daraus ergebenden Problemfelder und die damit verbundenen Risiken wollen wir durchaus vermeiden bzw. gering halten.

Sollten sie ein Unternehmen sein, das den DOSB bzw. das Team Deutschland unterstützen will, finden Sie hier die Kontaktdaten: www.dsm-olympia.de/engagieren/deutsche-olympiamannschaft.html

Weitere Vorgaben seitens des IOC bzw. des DOSB rund um die Olympischen Spiele finden Sie unten stehend (z. B. Blogging-Guidelines, Rule 40, etc.)

Sonderthemen:

  • Gewinnspiele mit olympischem Bezug sind allein den offiziellen Partnern des IOC/DOSB vorbehalten.
  • Eintrittskarten zu Olympischen Spielen – gibt es nur über den offiziellen Reisepartner des DOSB und von DOSB, IOC und dem Organisationskomitee gemeinsam autorisierten Ticketagenten für Deutschland (Dertour). Das BKA warnt davor bei nicht autorisierten Anbietern seine Tickets zu beziehen.
  • Piktogramme sind speziell erstellte Grafiken, die dem jeweiligen Organisationskomitee gehören. Die Rechte gehen nach den jeweiligen Spielen auf das IOC über. Informationen zu den Piktogrammen von 1972 finden Sie unten.

Alle Aktivitäten (Kennzeichnung von Waren und Dienstleistungen, Werbung, Geschäftsbezeichnung, Veranstaltungsbezeichnung etc.) in Deutschland, die das Marktverhalten von Unternehmen betreffen und dazu keine Erlaubnis des IOC oder DOSB besitzt, stellen einen Verstoß gegen das OlympSchG dar und führen bei Vorliegen der rechtlichen Voraussetzungen somit zwangsläufig zu entsprechenden Abwehrmaßnahmen, z. B. zu kostenpflichtigen Abmahnungen.

Folgende Urteile wurden bereits vor dem Hintergrund des Olympiaschutzgesetzes getroffen:

Das OlympiaSchG ist nicht verfassungswidrig, Bundesgerichtshof 15.11.2014

Unzulässige Werbung mit "Olympia-Rabatt" und "Olympischen Preisen", Schleswig-Holsteinisches OLG 28.6.2013

Ein Kommentar von "Schäfer Rechtsanwälte" zum Urteil des Schleswig-Holsteinischen OLG vom 2.7.2013

Auslegung des Olympiaschutzgesetzes bestätigt, OLG Düsseldorf 25.6.2013

Bewerbung verstößt gegen Olympiaschutzgesetz, OLG Düsseldorf 19.6.2013

Verwerterolympiade, Landgericht Itzehoe, 27.9.2012

Olympische Ringe (Website), Landgericht Bochum, 19.7.2012

Olympische Bezeichnungen, Landgericht Kiel, 21.6.2012

Olympia 2010, Landgericht Düsseldorf, 16.5.2012

Olympia Spezial, Landgericht Bochum, 16.5.2012l

Olympia Rabatt, Landgericht Leipzig, 8.5.2012

 

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