Uni Bayreuth sucht Vereine für Studie im Kinder- und Jugendsport

Vom 30. März bis 1. April fand in Bayreuth der erste Trainerinnen- und Trainerworkshop zur Pilotstudie innerhalb des Rahmenmodells „Persönlichkeits- und Teamentwicklung im Kinder- und Jugendsport“ statt.

Die Universität Bayreuth sucht noch Vereine für eine Studie in den Sportarten Geräteturnen und Handball. Copyright: picture-alliance/dpa
Die Universität Bayreuth sucht noch Vereine für eine Studie in den Sportarten Geräteturnen und Handball. Copyright: picture-alliance/dpa

Dieses Modell begründet theoriegeleitet Kernziele, methodische Grundprinzipien und konkrete Aktionsformen zur Förderung psychosozialer Ressourcen im Vereinssport. Der Workshop bot für Trainerinnen und Trainer die Gelegenheit, die Umsetzungsmöglichkeiten in einer Sportart kennen zu lernen und im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus einer anderen Sportart zu stehen. PD Dr. Ralf Sygusch und Christian Herrmann leiteten die Ausbildung und gaben den theoretischen Rahmen des Projekts vor. Die praktische Ausbildung im Gerätturnen wurde von Ralf Langenfeld (BTV) und Gabi Weller durchgeführt, im Handball vom Bayerischen Landestrainer Christoph Kolodziej (BHV), der von Maike Koberg (Mental Coach der weiblichen Jugendnationalmannschaft) unterstützt wurde.  

Die Teilnehmer waren Trainerinnen und Trainer aus bayerischen Vereinen in den Sportarten Handball und Gerätturnen, welche an der Pilotstudie mit ihrer Trainingsgruppe ab Mitte April teilnehmen. Der Workshop diente dazu, die Teilnehmer in das Konzept einzuführen und für die Umsetzung im eigenen Verein vorzubereiten. Z.B. wurde die Grundhaltung der Trainerinnen und Trainer als sportliche Begleitung herausgestellt sowie Lernsituationen praktisch umgesetzt, mit denen gezielt psychosoziale Ressourcen gestärkt werden. Dabei konnten alle Facetten vom Breitensport bis hin zum Leistungssport der beiden Sportarten aufgegriffen und auf das Konzept bezogen werden, so dass vielfältige Anwendungsbereiche deutlich wurden. 

Die Ausbildung besaß deutlichen Workshopcharakter, d.h. es wechselten sich kurze Theorieeinheiten immer wieder mit Praxiseinheiten und selbstständigem Arbeiten in Kleingruppen ab. Dies sollte den Teilnehmern die Möglichkeit geben, nicht nur über das Konzept theoretische Kenntnisse zu erwerben, sondern es wirklich selbst zu erleben. Die Trainerinnen und Trainer werden nun mit ihren Gruppen das Konzept in ihr „normales“ Training integrieren und erweitern. Dabei werden sie im Interventionszeitraum bis Ende Juli intensiv vom Team der Universität betreut, um eine optimale Umsetzung des Konzepts zu gewährleisten und im Austausch mit den Trainerinnen und Trainern das Konzept weiter zu entwickeln und zu optimieren. 

Für die Hauptstudie ab Mitte August 2007 sucht die Universität Bayreuth noch interessierte Vereine der beiden Sportarten aus verschiedenen Bundesländern. Hierfür können sich umgehend noch Interessierte mit ihren Trainingsgruppen bewerben, um Teil dieses zukunftsorientierten Projekts zu werden. Die ausgewählten Vereine werden nach einer umfangreichen Trainerschulung mit dem Konzept in ihren Trainingsgruppen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren arbeiten. Ansprechpartner: Universität Bayreuth: Institut für Sportwissenschaft, Christian Herrmann, 95440 Bayreuth, Telefon: 0921/55-3482, Telefax: 0921/55-3468, E-Mail: christian.herrmann@remove-this.uni-bayreuth.de


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