Zeitschrift Leistungssport: Höhentraining als Erfolgsrezept

Die aktuelle Ausgabe der DOSB-Zeitschrift Leistungssport ist erschienen und greift eine Vielzahl trainingswissenschaftlicher praxisrelevanter Frage- und Themenstellungen auf.

Titel der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Leistungssport. Foto: DOSB
Titel der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Leistungssport. Foto: DOSB

Über Höhentraining als „Erfolgskonzept der Ausdauersportarten“ wurde in unseren leistungssportlichen Publikationen immer wieder berichtet. Mit dem Beitrag Aktuelle Entwicklungen im Höhentraining setzten wir diese Linie fort. Alexander Törpel und Lutz Schega präsentieren in ihrem Beitrag ausgewählte Fakten des aktuellen Kenntnisstandes zum Höhentraining in einem narrativen Überblick. Dabei wird hinsichtlich der Wirkung unterschiedlicher Höhentrainingsmethoden vertiefend auf den Schwimmsport eingegangen. Es soll im deutschsprachigen Raum ein neuer Ausgangspunkt für den Einsatz des Höhentrainings in der Sportpraxis geschaffen sowie die weiterführende wissenschaftliche Bearbeitung dieses Trainingsmittels angeregt werden. 

Über TrainerInSportdeutschland - Ein umfassendes Organisationsentwicklungsprojekt als Investition in die Zukunft berichten Wiebke Fabinski/Katharina Morlang/Christian Witusch und Eva Zehnder. Der DOSB rückt seine mit 13 Leitzielen untersetzte Vision Trainer/in mit dem Projekt TrainerInSportdeutschland in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Ziel des Projektes ist es, einen nachhaltigen Lern- und Veränderungsprozess in den Sportorganisationen anzustoßen und zu begleiten, der die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen der Trainerschaft in den Fokus stellt. In dem Beitrag wird das Projekt von der Herleitung und seiner Bedeutung über das konkrete Vorgehen bis hin zu den Beteiligungsformaten ausführlich beschrieben. 

Über eine Systematische Analyse des konditionellen Anforderungsprofils in der Zweikampfsportart Judo informieren Norman Helm/Olaf Prieske/Helmi Chabeene/Dirk Büsch/Hans-Dieter Heinisch und Urs Granacher. Aufbauend auf dem Leistungsstrukturmodell und der wettkampfspezifischen Leistungsstruktur ist eine systematische Anforderungsanalyse die Grundlage für die Leistungsdiagnostik und ein wichtiger Bestandteil der Trainingssteuerung in einer Sportart. Entsprechend besteht die Zielstellung dieses Übersichtsbeitrags darin, ein evidenzbasiertes konditionelles Anforderungsprofil für die Zweikampfsportart Judo unter Berücksichtigung der metabolischen und muskulären Anforderungen sowie der Verletzungsrisiken zu erarbeiten und zu diskutieren. 

Schlüsselfaktoren in erfolgreichen Kampfsportkarrieren präsentieren Peter Kuhn/Kirstin Behr/Alexander Schewior und Julia Schmidt. Dieser Beitrag zeigt erstmals die Perspektive von Top-Athleten im Kampfsport auf ihre Karriere. Mittels episodischer Experteninterviews wird „die andere Seite der Medaille“ erfolgreicher Kampfsportkarrieren aus den unterschiedlichsten Kampfsportdisziplinen beleuchtet, wodurch sich wesentliche Einsichten für die Arbeit von Trainern und Laufbahnberatern – auch für andere Sportarten – gewinnen lassen. 

In der Rubrik „Aus der Praxis“ greift Lara Feßmann mit dem Beitrag Richtige Fußpflege und -hygiene im Bereich des Spitzensports ein bislang wenig beachtetes Thema auf. Nageltraumata, Pilzinfektionen oder eingewachsene Nägel sind nur ein Teil der Erkrankungen bzw. Verletzungen der Haut und der Nägel, die Sportler betreffen können. Durch hohe Druck- und Reibungskräfte sowie mangelnde Hygiene entstehen Risikofaktoren, die zu Haut- und Nagelveränderungen führen können, in deren Folge es zu längeren Unterbrechungen des Trainings kommen kann. Der Artikel beleuchtet konservative Behandlungsmöglichkeiten und bietet hilfreiche Tipps zur Fußpflege. 

Short Track, Eisschnelllauf – gleich ist nur das Element Eis, fast gleich ist das das Thema vom Rita Regös. Ihr Beitrag begründet die Notwendigkeit, sportliche Handlungen in ähnlichen Situationen, die scheinbar gleichen mentalen Mechanismen unterliegen, zwecks adäquater Interventionsplanung nicht nur für den Sportpsychologen, sondern auch für Trainer explizit zu betrachten. Eine sportpsychologische Handlungsanalyse erfordert die genaue Betrachtung der Leistungsanforderungen, der sportinternen Leistungsentwicklung und konzeptueller Überlegungen auf Verbandsseite gleichermaßen. 

Durch den Beitrag Ja, wie laufen sie denn? Teil 2: Technischer Ausbildungsstand von Nachwuchsathleten im Skilanglauf von Alexandra Eberhardt/Ronny Fudel/Axel Schürer/Axel Teichmann und Antje Hoffmann soll die Laufkonzeption des Deutschen Skiverbandes unterstützt werden. Ausgehend von der Fragestellung, ob Technik im Training oder Wettkampf bewertet werden soll, wurde in einer ersten Untersuchung die Doppelstockschubtechnik von 97 Sportlern unter beiden Bedingungen erfasst. Darauf aufbauend wurde in einer zweiten Untersuchung die Technik von 191 Sportlern qualitativ anhand von fünf definierten Kriterien bewertet: Körperstreckung, Körpervorlage, Ellenbogen nah am Stock, Timing vorn und Timing hinten. 

In Dirk Heerings Beitrags Leistungsstrukturmodell im alpinen Skirennsport. Teil 2: Auswirkungen auf das Training in der U14 werden unter Berücksichtigung der motorischen Ontogenese auf Grundlage der Ergebnisse einer Modellfindung mögliche Auswirkungen auf das sportliche Training in der Schülerklasse U14 dargestellt und praxisnah begründet. 

Die über den gesamten Jahrgang ausgerichtete Beitragsserie Trainingswissenschaftliche Unterstützungsleistungen im Spitzensport von Wolfgang Killing wird fortgesetzt. Die zentrale Aufgabe von Trainingswissenschaftlern ist präzise Erfassung sportlicher Leistung in Training und Wettkampf – nicht als Selbstzweck, sondern als Hilfe für die Trainingssteuerung. Nach den in der letzten Ausgabe präsentierten Ergebnissen werden diese nun diskutiert und interpretiert. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Trainingswissenschaftler als Mittler sowie Netzwerkbilder und -pfleger.

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(Quelle: DOSB/Helmut Nickel)


  • Titel der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Leistungssport. Foto: DOSB
    Titel der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Leistungssport. Foto: DOSB

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