Tagung „Betreibermodelle und Finanzierungsmöglichkeiten von Sportanlagen“

Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) veranstaltete gemeinsam mit dem DOSB und dem Württembergischen Landes-sportbund (WLSB) eine Sportstättentagung zum Thema „Betreibermodelle und Finanzierungsmöglichkeiten von Sportanlagen“.

Zum Thema "Betreibermodelle und Finanzierungsmöglichkeiten von Sportanlagen" hatte das Bundesinstitut für Sportwissenschaft nach Stuttgart eingeladen. Copyright: picture-alliance
Zum Thema "Betreibermodelle und Finanzierungsmöglichkeiten von Sportanlagen" hatte das Bundesinstitut für Sportwissenschaft nach Stuttgart eingeladen. Copyright: picture-alliance

Im Dienstleistungszentrum SpOrt Stuttgart wurde den Teilnehmern der derzeitige Stand dieses, den Sportstättenbau beherrschenden Themas, vermittelt. 

Im Auftaktreferat informierte Bernhard Wyns, geschäftsführender Gesellschafter der Sozio Plan GmbH Hannover, exemplarisch für die Sportstättenlandschaft über die aktuellen Trends im Betrieb von Bädern. Wyns wies u. a. auf die Wichtigkeit von Marktanalysen und die Unverzichtbarkeit einer umfassenden Projektvorbereitung bei der Gestaltung von Betreiber- und Finanzierungsmöglichkeiten hin. Anschließend erläuterten Hanns-Peter Kirchmann und Christian Lanzinger den, aus Ihrer Sicht, erfolgreichen Weg bei der Entwicklung, Finanzierung und Realisierung von Projekten. Dabei wurde auf die vielen Fallstricke hingewiesen, die die Realisierung eines Bauvorhabens verzögern oder sogar verhindern können. Betreiber von Sportanlagen müssen sich über Rechte und Pflichten sowie Haftungsfragen beim Betrieb einer Sportanlage im Klaren sein. Darauf wies Iris Martin, Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht und Inhaberin der Baurechtskanzlei Martin in Ihrem Referat anhand vieler Beispiele aus der Rechtssprechung eindringlich hin. 

Im zweiten Teil des Seminars wurden konkrete Beispiele aus dem Sportstättenbau vorgestellt. Über den Bau einer Sportanlage mit Kunststoffrasenplatz in Königswinter Oberpleis berichteten Dr.-Ing. Markus Fischer von der Dr.-Ing. Fischer Consult GmbH, Rheinbach und der bei der Stadtverwaltung Königswinter zuständige Fachbereichsleiter der Kultusverwaltung Hans- Peter Giesen. Obwohl es sich um eine relativ geringe Bausumme handelte, konnte die Sportanlage im Public Privat Partnership (PPP)-Verfahren realisiert werden. Weitere Erfahrungen im Betrieb von PPP-Projekten am Beispiel von Sporthallen in Münster beschrieb Sven Müller von der Goldbeck Süd GmbH. Er zeigte u. a. Bedingungen auf, die zur Realisierung eines PPP-Projekts erfüllt werden müssen. Zum Schluss gaben Cathrin Dietz und Thorismuth Gaiser vom Planungsbüro SpOrt concept Stuttgart den Teilnehmern Einblicke in eigene, bereits realisierte oder in Planung befindliche Sportstättenbauprojekte. 


  • Zum Thema "Betreibermodelle und Finanzierungsmöglichkeiten von Sportanlagen" hatte das Bundesinstitut für Sportwissenschaft nach Stuttgart eingeladen. Copyright: picture-alliance
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