Aus für Beachvolleyballer John/Pfretzschner im Viertelfinale

Gegen ein starkes schwedisches Duo war an diesem Tag nicht mehr drin.

Nach der Niederlage galt der Dank dem Publikum. Foto: DOSB
Nach der Niederlage galt der Dank dem Publikum. Foto: DOSB

Schweden zu konstant für deutsches Team: Nach 34 Minuten war das deutsche Aus beim Beachvolleyball Turnier besiegelt.

Lukas Pfretzschner und Filip John (beide VC Olympia 93 Berlin) applaudierten nach der Entscheidung in die Menge und bedankten sich bei den zahlreich erschienenen deutschen Fans. Die beiden fanden von Beginn an nicht richtig zu ihrem Spiel. Das schwedische Duo Ahman/Hellvig gewann das Match in zwei Sätzen (21:17, 21:16).

Pfretzschner sagte nach dem Spiel: "Es ist natürlich sehr ärgerlich, dass wir rausgeflogen sind. Die Schweden waren aber die erwartet schweren Gegner. Sie haben ein sehr solides Spiel gemacht und wir konnten heute leider nicht unsere Top-Leistung abrufen. Schlussendlich muss man sagen, dass sie verdient gewonnen haben. Der 5. Platz bei den Olympischen Jugendspielen ist aber ein riesen Erfolg für uns, wir gehören zu den Top 5 Mannschaften der Welt und darauf können wir auf jeden Fall stolz sein."

Deutsches Golf-Mixed-Team auf Platz 13

Paula Kirner und Lukas Buller haben sich mit einer guten Leistung auf der Abschlussrunde des Mixed-Team-Events von der Bühne der Olympischen Jugendspielen verabschiedet. Kirner spielte dabei eine +4, Buller mit einer +2 seine beste Runde auf dem Golfplatz Hurlington Club in Buenos Aires. Beide Ergebnisse wurden zusammengerechnet. Mit +6 lagen sie bei diesem neuen Format, bei dem die Runden beider Golfer eines Teams zusammengezählt werden, auf Platz elf an diesem Tag. Insgesamt wurden die beiden Deutschen nach der heutigen Runde und dem Foursome und Fourball der beiden Tage zuvor mit einem Ergebnis von 286 Schlägen Dreizehnte, zwei Schläge außerhalb der Top 10, dem erklärten Ziel. 

Platz 4 für Zola Lewandowski im Kajak-Slalom

Denkbar knapp geschlagen: Die 15-Jährige vom Leipziger KC musste sich im Rennen um Bronze Tzu-Hsuan Lai aus Taipei geschlagen geben.

Die Enttäuschung bei Zola Lewandowski war groß nach dem Zieleinlauf. Lange lag sie gleichauf mit der 16-Jährigen Lai, doch am Ende machten ein paar Paddelschläge den Unterschied aus. Lediglich eine halbe Sekunde fehlte zu der Bronzemedaille. Allerdings bleibt Lewandowski nicht viel Zeit, um traurig zu sein. Morgen steht der Canadier Slalom Wettbewerb der Frauen auf dem Programm, bei dem die 15-Jährige ebenfalls an den Start gehen wird und dann wieder angreifen will.

Gina Zint (KSC Lünen) schied im Achtelfinale aus und für Tim Bechtold (Rheinbrüder Karlsruhe) war im Viertelfinale Schluss.

Hochspringerin Jenna Fee Feyerabend abermals mit Saisonbestleistung 

Premiere bei den Olympischen Jugendspielen. Beim zweiten Tag der Medaillenentscheidungen in der Leichtathletik mussten sämtliche Langstrecken-Spezialisten in ihrem zweiten Teilwettkampf einen Crosslauf über vier Kilometer absolvieren.

Den Anfang machte Clemens Erdmann (TSVE Bielefeld) im Rennen der Männer, der als erste Teildisziplin in 8:29,27 Minuten über 3000 Meter Rang 16 belegte. Die vier Kilometer absolvierte er sodann in 12:29 Minuten – Platz 27 im Lauf. Die Platzierung im Gesamtklassement konnte hier bislang nicht ausgewiesen werden.

Bei den Frauen mussten 3000-Meter-Läuferin Linn Kleine (LG Olympia Dortmund), 2000-Meter-Hindernis-Läuferin Paula Schneiders (LAZ Mönchengladbach) und Antje Pfüller (LG Region Karlsruhe), die 1500-Meter-Läuferin, gemeinsam ran. Pfüller, die im Rennen über 1500 Meter einen starken fünften Rang belegte, platzierte sich als beste Deutsche im Cross auf Position 22. Nach 13:56 Minuten erreichte sie hier das Ziel. Schneiders kam als 28. in 14:06 Minuten ins Ziel, während Linn Kleine die Ziellinie nach 14:57 Minuten als 44. überquerte. Ebenso wie bei den Männern lag bei Redaktionsschluss noch keine offizielle Ergebnisliste der Platzierten vor. 

Weitspringer Nick Schmahl (TSV Heiligenhafen) konnte sich bei seinem zweiten Einsatz steigern. Nach 7,13 Meter und dem 8. Platz am Ende des ersten Teilwettkampfes, verbesserte er sich auf 7,27 Meter und belegt damit – wie auch im abschließenden Gesamtergebnis – den fünften Platz. In Summe verbuchte er eine Leistung von 14,40 Metern.

100-Meter-Sprinterin Beauty Somuah (ASV Köln) machte unterdessen ihren missglückten ersten Teilwettkampf vergessen. Nach 12,32 Sekunden an ihrem ersten Wettkampftag steigerte sie sich nun um eine halbe Sekunde auf 11,74 Sekunden. Damit gewann sie nicht nur ihren Heat, sondern schob sich auch im Gesamtklassement mit einer Zeit von 24,09 Sekunden auf den 9. Platz nach vorne. 

Freuen konnte sich noch Jenna Fee Feyerabend (TV Groß-Gerau). Nach ihrer Saisonbestleistung im ersten Teilwettkampf (1,78 m) steigerte sie sich erneut und übersprang 1,79 Meter. Damit blieb sie zudem nur knapp unter ihrer persönlichen Bestleistung. In Addition macht das 3,57 Meter und Platz fünf – genau 30 cm hinter der Siegerin, die das gesamte Feld dominierte. 

Einen Platz nach hinten ging es dagegen für 100-Meter-Sprinter Fabian Olbert (TSV München-Ost). Nach 10,93 Sekunden im ersten Lauf steigerte er sich zwar auch aufgrund der günstigen Windbedingen auf 10,59 Sekunden, konnte aber nicht bis zur Ziellinie mit der Konkurrenz mithalten. Am Ende verbuchte er so in 21,52 Sekunden den 5. Platz.  

Kugelstoßerin Josefine Klisch (Hannover 96) zeigte eine ähnliche Leistung wie im ersten Teilwettkampf. Nach 14,74 Meter ließ sie nun 14,34 Meter folgen. Damit belegt sie in Summe den 11. Platz mit 29,08 Metern.

Hammerwerfer Sören Hilbig erreichte unterdessen nicht mehr die Weite von seinem ersten Wettkampftag. Sein Hammer landete nach 67,98 Metern – Position elf. In Summe ergibt sich daraus mit einer Weite von 139,09 Metern der 10. Platz. 

Sport-Splitter

Beim Wasserspringen reichte es für eine angeschlagene Elena Wassen im Finale vom 3-Meter-Brett nur zu einem zwölften Platz.

Beim Bogenschießen erreichte Clea Reisenweber die nächste Runde. Gegen die Weißrussin Liliya Trydvornava gewann die Berlinerin 6:0 und steht damit im Viertelfinale. Matthias Potrafke (SV Mühlentor) schied hingegen nach einem 4:6 gegen den Türken Samet Ak aus. 

Buenos Idol des Tages

Jenna Feyerabend, die im Hochsprung bei den Olympischen Jugendspielen zwei Mal ihre Saisonbestleistung gesprungen ist und damit Fünfte wurde. 


  • Nach der Niederlage galt der Dank dem Publikum. Foto: DOSB
    Nach der Niederlage galt der Dank dem Publikum. Foto: DOSB

Diese Webseite nutzt Cookies

Wir verwenden auf unserer Webseite Cookies, um Inhalte zu personalisieren, die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren und somit unser Angebot zu verbessern. Wir erheben dabei nur pseudonyme Daten, eine Identifikation erfolgt nicht. Ferner geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Webseite an unsere Partner für Werbung und Analyse weiter.