Tischtennis: Silber für deutsches Männerteam

Dimitrij Ovtcharov, Timo Boll und Patrick Franziska unterlagen China klar mit 0:3. Mit Silber stellte das DTTB-Trio dennoch sein bestes Ergebnis aus dem Jahr 2008 ein.

Timo Ball und Patrick Franziska spielten tolles Tischtennis im Doppel, konnten aber den Sieg der Chinesen nicht abwenden. Foto: picture-alliance
Timo Ball und Patrick Franziska spielten tolles Tischtennis im Doppel, konnten aber den Sieg der Chinesen nicht abwenden. Foto: picture-alliance

Im 26. Pflichtspiel gegen China kassierte Deutschland somit seine 26. Niederlage. Seit der Premiere des Teamwettbewerbs 2008 in Peking hat die Tischtennis-Großmacht alle 17 Spiele bei Olympia gewonnen - davon 15 mit 3:0 und zwei mit 3:1.

Im Tokyo Metropolitan Gymnasium erhielten Boll und Franziska (Düsseldorf/Saarbrücken) im Doppel gegen Ma Long/Xu Xin zunächst eine kleine Lehrstunde und verloren alle drei Sätze, ohne in Führung gelegen zu haben. Dafür spielte Ovtcharov (Hameln/Orenburg) im Einzel gegen Fan Zhendong teilweise groß auf, lag gegen die Nummer eins der Weltrangliste schon mit 2:1 Sätzen vorne, ehe der Faden riss.

Boll stand somit gegen den alten und neuen Einzel-Olympiasieger Ma Long schon gehörig unter Druck. Der Europameister kam gegen den Weltranglistendritten erst nach zwei verlorenen Sätzen in Schwung, den dritten Durchgang gewann er nach drei abgewehrten Matchbällen. Im vierten Satz erwies sich der "Diktator" aus China dann als zu stark.

Während Ma Long als erster Spieler der Geschichte sein fünftes Gold holte, sorgte Ovtcharov mit seiner sechsten Olympia-Medaille für einen Rekord. In Tokio hatte "Dima" wie schon 2012 in London Einzel-Bronze gewonnen, hinzu kommen Silber (2008, 2020) und Bronze (2012, 2016) mit der Mannschaft.

(Quelle: SID)


  • Timo Ball und Patrick Franziska spielten tolles Tischtennis im Doppel, konnten aber den Sieg der Chinesen nicht abwenden. Foto: picture-alliance
    Timo Ball und Patrick Franziska spielten tolles Tischtennis im Doppel, konnten aber den Sieg der Chinesen nicht abwenden. Foto: picture-alliance

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