Tag 3 der Paralympics in Tokio

Die Rollstuhl-Basketballteams der Männer und Frauen gewannen ihre Spiele. Weitere Wettkämpfe mit deutscher Beteiligung gab es im Tischtennis, Judo, in der Leichtathletik und im Schwimmen.

Die deutschen Damen haben gegen Großbritannien  ihre Stärken ausgespielt. Foto: Steffi Wunderl/DBS
Die deutschen Damen haben gegen Großbritannien ihre Stärken ausgespielt. Foto: Steffi Wunderl/DBS

Rollstuhlbasketball

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren hat nahtlos an die gute Leistung des Vortags gegen Paralympics-Sieger USA angeknüpft und in Spiel zwei von Tokio den ersten Sieg eingefahren. Beim 71:59-Erfolg (13:13/31:28/57:43) gegen Welt- und Europameister Großbritannien überzeugte vor allem Topscorer Thomas Böhme, der am Ende mit starken 27 Punkten, zehn Rebounds und fünf Assists ein so genanntes „Double-double“ erzielte.

Nach dem souveränen Auftakterfolg über Australien gelang der deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen auch in Spiel zwei von Tokio ein klarer Erfolg. Mit 53:35 (18:7/30:17/38:21) schlug die Mannschaft um Fahnenträgerin Mareike Miller Vize-Weltmeister Großbritannien. 

Tischtennis

Nach dem Halbfinaleinzug von Stephanie Grebe zogen am Freitag mit Thomas Schmidberger und Valentin Baus zwei weitere deutsche Starter in die Runde der letzten Vier ein und sicherten weitere Medaillen. Paralympics-Debütant Björn Schnake, Sandra Mikolaschek, Thomas Rau und Thomas Brüchle scheiterten jeweils im Viertel- bzw. Achtelfinale. Juliane Wolf schied bereits in der Vorrunde überraschend aus dem Turnier aus. 

Leichtahletik

Isabelle Foerder hat am ersten Tag der Para Leichtathletik-Wettbewerbe bei den Paralympics in Tokio mit Platz vier über 100 Meter direkt für die erste Überraschung gesorgt. Das Sprint-Duo Marcel Böttger und Guide Alexander Kosenkow sowie Rennrollstuhlfahrer Alhassane Baldé erlebten hingegen Enttäuschungen.

Schwimmen

Der 19 Jahre alte Athlet von der SG Bayer und der SG Mittelfranken weiß bei seinen ersten Paralympics nicht nur mit seinen Zeiten und deutschen Rekorden zu gefallen, sondern beeindruckt vor allem auch durch seinen ästhetischen Schwimm-Stil. Mira Jeanne Maack und Gina Böttcher feierten am dritten Wettkampftag ebenfalls ihr Debüt bei den Spielen von Tokio.

Judo

Für die Zwillingsschwestern Carmen und Ramona Brussig hat es bei den Paralympics in Tokio das erste Mal nicht zu einer Medaille gereicht. Ramona wurde in der Tokioter Kampfsporthalle Nippon Budokan Fünfte, während Carmen sich mit dem neunten Rang begnügen musste. „Natürlich ist es enttäuschend, keine Medaille gewonnen zu haben, aber es war für mich kein ganz schlechter Tag. Für mehr hat es einfach nicht gereicht“, sagte Ramona Brussig nach ihrer Niederlage im Kampf um die Bronzemedaille in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm.

(Quelle: DBS)


  • Die deutschen Damen haben gegen Großbritannien  ihre Stärken ausgespielt. Foto: Steffi Wunderl/DBS
    Die deutschen Damen haben gegen Großbritannien ihre Stärken ausgespielt. Foto: Steffi Wunderl/DBS

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