11. Weltkongress „Sport für alle“ in Havanna beendet

Der 11. Weltkongress „Sport für alle“ in Havanna ende am 3. November 2006 mit einer Resolution zu weltweit konzertierten Maßnahmen von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen zugunsten des Breitensports.

 

Der Kongress rief dazu auf, bis zur nächsten Kongress im November 2008 in Malaysia zumindest eine nachhaltige Breitensportkampagne pro Land ins Leben zu rufen, die sich mit kommunalem Sport, Erholung und Wohlbefinden im Vereinssport, Erziehung und öffentlichem Bewußstsein, Sportstättenbau für den Breitensport, Schulsport und gesundem Lebensstil in Schulen beschäftigt.

In einem Interview mit dem IOC-Newsletter „Olympic Highlight“ forderte Prof. Walther Tröger, Präsidiumsmitglied des Deutschen Olympischen Sportbundes und Vorsitzender der IOC-Kommission „Sport für alle“ bilanzierend dazu auf, den Breitensport als weltweites Grundrecht in den Gesellschaftsverfassungen zu verankern: „Sport für alle“ werde seit dem Beginn der Arbeit der gleichnamigen IOC-Kommission im Jahre 1985 als grundlegendes Ziel von allen Nationalen Olympischen Komitees, Sportorganisationen, aber auch von vielen Regierungen anerkannt. „Wir haben Partner sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft gefunden, die uns dabei geholfen haben, diesen Prozess zu unterstützen. Auch die Zusammenarbeit mit Sport-Organisationen außerhalb der olympischen Bewegung wurde intensiviert und koordiniert. Darüber hinaus wurde das IOC-Hilfsprogramm Olympic Solidarity in unsere Aktivitäten einbezogen“, erklärte Tröger. Heute sehe sich die Kommission mit neuen Herausforderungen konfrontiert: „Ob wir wollen oder nicht, wir müssen uns mit anderen Freizeitbeschäftigungen, denen sich die Jugend heute zuwendet, auseinandersetzen. Der „Fun-Faktor“ im Sport muss gesteigert, neue Medien müssen in die Sport Praxis einbezogen werden. Darüber hinaus müssen wir über die Regierungen sicherstellen, dass der Schulsport vorankommt. Übergreifende Aufgabe aber bleibt die gesellschaftliche Anerkennung von Sport als zentralem Element des Wohlbefindens von Individuen und Gesellschaften“, sagte Tröger.

 


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