17. Sitzung der DSB/NOK-Präsidialkommission "Internationale Aufgaben" in Frankfurt/M.

Neben dem Etat für die internationale Sportförderung spielte die künftige Kooperation mit China eine zentrale Rolle bei den Beratungen der Präsidialkommission

Enge Kooperation mit China

Der deutsche Sport darf sich zur Zeit wenig Hoffnung auf eine bessere öffentliche Förderung von Maßnahmen zugunsten der Sportentwicklung in Ländern der 3. Welt machen und muss für entsprechende Projekte im Jahr 2003 aufgrund vorliegender Informationen von einem Etat in Höhe des Haushaltes 2002 ausgehen. Zu dieser Erkenntnis kamen die Teilnehmer der 17. Sitzung der DSB/NOK-Präsidialkommission Internationale Aufgaben am 25.09.2002 in Frankfurt am Main. Im laufenden Jahr konnten unter der Federführung des NOK 2,74 Mio. Euro für Kurz- und Langzeitprojekte in Asien, Lateinamerika, Afrika und Osteuropa, Sportgerätespenden und Fortbildungen ausländischer Trainer in Deutschland ausgegeben werden.

 

Die Anträge des deutschen Sports zur Förderung des Sports in Ländern der dritten Welt für das Jahr 2003 werden vom zuständigen Interministeriellen Ausschuss am 26.11.2002 in Berlin behandelt. Wenig Hoffnung auf eine Etatsteigerung war den Vertretern des Sports bei einem Gespräch mit Vertretern der Bundesregierung und des Sportausschusses schon am 4.6.2002 in Berlin gemacht worden, obwohl Fachleute davon ausgehen, dass Entwicklungshilfemaßnahmen insbesondere im Hinblick auf eine erfolgreiche Olympiabewerbung an Bedeutung gewinnen.

 

Die Vorsitzenden der Präsidialkommission, DSB-Vizepräsidentin Erika Dienstl und NOK-Vizepräsident Prof. Dr. Helmut Digel dankten in der letzten Sitzung der laufenden Legislaturperiode für die gute und äußerst kooperative Zusammenarbeit zwischen NOK und DSB auf internationalem Gebiet im Verlauf der zurückliegenden fünf Jahre.

 

Schwerpunkt der Sitzung war die Vorbereitung der 3. Tagung des deutschen Sports zur internationalen Sportpolitik am 24./25.11. im Sheraton-Kongress Hotel in Frankfurt/M.

 

Unter dem Motto "Erfolgreiche Bewerbungen – Der Weg zum Ziel" wird dann die Darstellung der erfolgreichen Bewerbung Pekings um die Austragung der Olympischen Spiele 2008 im Mittelpunkt des Interesses der hochrangigen Beobachter/Innen aus Sport, Politik und Wirtschaft stehen.

 

"Diese Veranstaltung hat eine ganz besondere Bedeutung für den deutschen Sport und für den Erfolg der deutschen Olympiabewerbung", kündigte NOK-Vizepräsident Prof. Dr. Helmut Digel eine künftige enge Kooperation mit China an.

 

Neben dem chinesischen NOK-Präsidenten Yuan Weimin wird der chinesische Botschafter Ma Canrong die Volksrepublik China und die Bewerbung Pekings um die Olympischen Sommerspiele 2008 präsentieren. Der künftige Austausch mit China soll über die Tagung hinaus Gegenstand des Besuchs des NOK-Präsidenten Yuan Weimin vom 23.-26.11. in Frankfurt/M. sein.

 

Die 3. Tagung des deutschen Sports zur internationalen Sportpolitik dient wie ihre beiden Vorgänger dem Erfahrungsaustausch über den Stellenwert der deutschen Sportpolitik im internationalen Kontext und den Einfluss Deutschlands in der internationalen Sportbewegung. Die 2. Tagung des deutschen Sports zur Internationalen Sportpolitik hatte 1999 auf Schloss Eichholz, Wesseling, stattgefunden. Dabei war über die Rolle Europas im Weltsport diskutiert worden. Interessierte Medienvertreter wenden sich bitte an die NOK-Pressestelle, Tel.: 069/6700227, Fax: 069/6771229, volknant@nok.de .

 

 



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