23. Internationaler DLRG Cup ist eröffnet

Zum 23. Mal lockt der DLRG Cup zahlreiche Rettungsschwimmer aus dem In- und Ausland nach Warnemünde an die Ostsee.

Bei den Strandsprints beweisen die Rettungsschwimmerinnen ihre Schnelligkeit an Land. Foto: Daniel André-Reinelt / DLRG
Bei den Strandsprints beweisen die Rettungsschwimmerinnen ihre Schnelligkeit an Land. Foto: Daniel André-Reinelt / DLRG

Bei hervorragenden Wetterbedingungen und guter Stimmung haben am Donnerstag (18.7.) Achim Haag, Präsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, und der Senator für Soziales, Jugend, Gesundheit, Schule und Sport der Hansestadt Rostock, Steffen Bockhahn, die Veranstaltung offiziell eröffnet. „Ich freue mich auf diese große Veranstaltung und spannende Wettkämpfe“, sagt DLRG-Präsident Achim Haag.

„Wir fühlen uns geehrt und es bedeutet große Anerkennung für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, dass die DLRG nunmehr zum 23. Mal nach Warnemünde kommt, um diesen tollen Wettkampf auszurichten“, ergänzt Bockhahn. „Die lebensrettende Aufgabe der DLRG“, so der Senator weiter, „und die Millionen ehrenamtlichen Stunden der DLRG-Mitglieder sind unbezahlbar“.

Bereits vor der Eröffnung gingen die Athleten aus insgesamt sechs Nationen zu den ersten Disziplinen an den Start. Beim Auftakt verlangten die Strandsprints den Sportlern Kraft und Kondition ab. Hier hatte bei den Frauen Clara Steinberg (DLRG Harsewinkel) schnellere Beine als die Belgierin Aurelie Romanini und Lisa Stohr (DLRG Nieder-Olm/Wörrstadt). Bei den Männern holte sich Jan Laufer (DLRG Gelsenkirchen-Buer) vor Lucas Vogler (DLRG Lüneburg) und Nils Mündelein (DLRG Brühl) eine der ersten Medaillen des Tages.

Weiter ging es anschließend mit der Strandsprintstaffel, bei der die Athleten viermal 90 Meter laufen und jeweils am Ende der Strecke einen Staffelstab an den entgegenkommenden Sprinter übergeben. Als erstes Team brachten hier die Frauen der DLRG Schloß Holte-Stukenbrock den Stab über die Ziellinie. Zweiter wurde die Auswahl aus Harsewinkel, gefolgt vom Schweizer Team Innerschwyz. Die Männer der DLRG Harsewinkel ließen die Sprinter aus Gelsenkirchen-Buer sowie das schwedische Quartett von Livräddarna Tylösand hinter sich und holten damit das nächste Gold nach Westfalen.

Im Anschluss an die Beach Sprints ging es für viele Sportler ins Wasser zu den Vorläufen im Surf Race. Hier schwammen die Teilnehmer einen 400 Meter langen Rundkurs durch die Brandung. Zur Entscheidung kommt es hier jedoch erst am morgigen Wettkampftag (19.7.).

DLRG Cup mit verändertem Wettkampfmodus

Erstmals bei einem DLRG Cup starten in diesem Jahr keine Nationalmannschaften. Mit der Umstellung des Wettkampfmodus steht dieser nun internationalen Vereinen offen (Interclubs). Zuvor konnten ausländische Sportler nur mit ihrer Nationalmannschaft starten. Damit ist der DLRG Cup fortan Teil des von der International Lifesaving Federation of Europe (ILS-E) ausgerichteten Europe Cup in Lifesaving sowie im Ranking der Euro Beach Flags Tour.

Bis Samstagnachmittag (20.7.) laufen und schwimmen die rund 230 angereisten Rettungsschwimmer um Punkte und Medaillen. Die Wettbewerbe des DLRG Cups werden am Strandabschnitt 1 in Nachbarschaft zum „Teepott“ (Strandpromenade 1) von Warnemünde ausgetragen. Am Freitag (19.7.) und Samstag ab 8:00 Uhr können Zuschauer von den Tribünen der Strandarena oder auch direkt an der Wasserkante die Athleten während der Rennen beobachten. Der Wettkampf endet Freitag voraussichtlich gegen 18:00 Uhr und Samstag um circa 16:30 Uhr.

(Quelle: DLRG)


  • Bei den Strandsprints beweisen die Rettungsschwimmerinnen ihre Schnelligkeit an Land. Foto: Daniel André-Reinelt / DLRG
    Bei den Strandsprints beweisen die Rettungsschwimmerinnen ihre Schnelligkeit an Land. Foto: Daniel André-Reinelt / DLRG

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