Arbeitskreis Sportökonomie publiziert Band zur Ökonomie Olympischer Spiele

Auch wenn bisher einzelne Aspekte des olympischen Sports in den Blickpunkt der Sportökonomie gerieten, so fehlte eine breiter angelegte Gesamtschau zur Ökonomie Olympischer Spiele.

Mit seiner Leipziger Jahrestagung 2004, die jetzt als Band 7 der Schriftenreihe des Arbeitskreises erschienen ist, hat es der Arbeitskreis Sportökonomie in der Kandidatenstadt 2012 unternommen, einen Rahmen für die Betrachtung sportökonomischer Thmen und Probleme im Zusammenhang mit Sportgroßveranstaltungen und insbesondere Olympischen Spielen abzustecken.

So werden Fragen der Budgetierung Olympischer Spiele angegangen, aber zugleich wird die Frage aufgeworfen, ob nicht besondere Bewertungsregeln für olympische Rechenwerke geschaffen werden müssen. Grundlegend werden auch Fragen nach der kommerzialisierung Olympischer Spiele und damit einer möglichen Gefährdung der Olympischen Idee aufgegriffen. Auch Fragen nach der Finanzierung und den mit ökonomischen Interventionen verbundenen Effekten werden behandelt. Das Bewerbungs- und Evaluierungsverfahren der Kandidaten um die Austragung der Olympischen Spiele wird kritisch bewertet.

Insgesamt gibt dieser Band einen guten und interessanten Einblick in die Ökonomie Olympischer Spiele. Planern und Organisatoren aus dem Bereich von Sportgroßveranstaltungen, auch Planern künftiger Olympischer Spiele, Dozenten und Praktikern aus dem Bereich der Sportökonomie wird ein fundierter Einblick in die mit Olympischen Spielen verbundenen ökonomischen Fragen geboten.

Frank Kutschke (Hrsg.): Ökonomie Olympischer Spiele, (Sportökonomie Band 7 hrsg. vom Arbeitskreis Sportökonomie e.V.), mit Beiträgen von Wolfgang Maennig, Stefan Mohr und Patrick Roy, Eike Emrich, Robin Kähler, Walter Freyer und Sven Groß, Arne Feddersen, Frank Kutschke und Uwe Krichhoff, Schorndorf 2006 (Verlag Hofmann).


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