Bayern: Schäden von mehr als 200 Millionen Euro

BLSV geht schon jetzt von einem geschätzten Schaden von insgesamt mehr als 200 Millionen Euro für den organisierten Sport in Bayern aus.

Viele Vereine stehen wegen ihrer laufenden Kosten schon jetzt mit dem "Rücken zur Wand" . Foto: LSB NRW
Viele Vereine stehen wegen ihrer laufenden Kosten schon jetzt mit dem "Rücken zur Wand" . Foto: LSB NRW

Die Resonanz ist überwältigend. Um möglichst schnell eine erste Vorstellung von den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu bekommen, hat der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) direkt nach Bekanntgabe der Notfallpläne ein Online-Meldesystem gestartet, in dem Sportvereine und Sportfachverbände ihre zu erwartenden finanziellen Einbußen hinterlegen können. Primäres Ziel ist es, drohende Insolvenzen und bleibende Schäden am bayerischen Sportsystem zu vermeiden. Bis zum 27. März haben rund 1.000 Sportvereine und Sportfachverbände das Meldesystem in Anspruch genommen, Tendenz stark ansteigend.

Dabei wurde auch sehr schnell deutlich, wo die drängendsten Probleme in dieser gesellschaftlichen Krise liegen. Die Schwerpunkte der Rückmeldungen bewegen sich aktuell in den Bereichen Liga-, Sport und Trainingsbetrieb, laufender Betrieb der Sportanlagen sowie Kosten für Übungsleiter, Betreuer und Trainer. Aufgrund der ersten Erkenntnisse geht der BLSV schon jetzt von einem geschätzten Schaden von insgesamt mehr als 200 Millionen Euro für den organisierten Sport in Bayern aus.

Die gemeinwohlorientierten Sportorganisationen sind sowohl in Bayern als auch in ganz Deutschland eine starke Säule und stehen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem organisierten Sport in den anderen Bundesländern appelliert der BLSV aufgrund des jetzt schon zu erwartenden immens hohen Schadensvolumens an die politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern, im Sinne der Sportvereine und Sportfachverbände zu handeln.

Aktuelle Fragen und Antworten (FAQs), hilfreiche Links und Maßnahmen zur Coronakrise bietet der BLSV auf seiner Website unter www.blsv.de/coronavirus, in seinen sozialen Medien sowie in regelmäßigen Mailings an Sportvereine und Sportfachverbände an.

(Quelle: BLSV)


  • Viele Vereine stehen wegen ihrer laufenden Kosten schon jetzt mit dem "Rücken zur Wand" . Foto: LSB NRW
    Rückenansicht von Kindern, die in einer Sporthalle an der Linie stehen Foto: LSB NRW

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