Begriffsvielfalt Diversität, Inklusion, Integration, Interkulturalität

Die Verwirrung zu den Begriffen Inklusion, Integration, Interkulturalität und Diversity ist immer noch groß. Eine Expertise beleuchtet die verschiedenen Konzeptionen.

Foto: DOSB/ Wärner
Foto: DOSB/ Wärner

Im März 2013 veranstaltete die Deutsche Sportjugend (dsj) im Rahmen ihres Forschungsverbundes „Bildungspotenziale“ der Kinder- und Jugendarbeit im Sport“ gemeinsam mit dem Institut für Sport und Sportwissenschaften der Universität Freiburg ein Expert/-innen- Hearing mit dem Thema „Integration und Inklusion im Sport – Begriffe, Konzepte, Effekte und Forschungsdesiderate“. Die Diskussionen der Vorträge aus der Sportwissenschaft und aus Mitgliedsorganisationen des DOSB/der dsj deckten theoretische und konzeptionelle Unschärfen auf und verwiesen auf einen ausgeprägten Klärungsbedarf bezogen auf Fragen der Begriffsverwendungen und konzeptionellen Einordnungen. Die Anregung wurde vom Programm „Integration durch Sport“ aufgenommen. Mit Unterstützung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) konnte sich eine Autorinnengruppe formieren, die in enger Kooperation und in intensiver Diskussion die vorliegende Expertise erarbeitet hat.

Die jetzt veröffentlichte Expertise „Diversität, Inklusion, Integration und Interkulturalität– Leitbegriffe der Politik, sportwissenschaftliche Diskurse und Empfehlung für den DOSB/ dsj“ beleuchtet die verschiedenen Konzeptionen und zeigt Entwicklungsperspektiven für den organisierten Sport auf. Sie wurde verfasst von Prof. Dr. Petra Gieß-Stüber, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Prof. Dr. Ulrike Burrmann, Technische Universität Dortmund, Dr. Sabine Radtke, Justus-Liebig-Universität Gießen, Dr. Bettina Rulofs, Deutsche Sporthochschule Köln und Prof. Dr. Heike Tiemann, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. Die Ergebnisse sind für die Weiterentwicklung der Themen Diversität, Integration, Inklusion und Interkulturalität von Bedeutung und werden als Grundlage für weitere Diskussionsprozesse in den jeweiligen Themenfeldern genutzt.

(Quelle: DOSB)


  • Foto: DOSB/ Wärner
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