Berlin gibt Startsignal für die Festivals des Sports 2008

Im Sommer 2008 geht es für fünf deutsche Städte um 100.000 Euro. Coca-Cola Deutschland und der DOSB versprechen diese Summe der Stadt, die mit städtischen und bürgerschaftlichen Initiativen und mit einem Festival des Sports ihre Bürger, am besten in Bewegung bringt.

100.000 Euro erhält die Siegerstadt, wenn das kein Grund zur Freude ist.
100.000 Euro erhält die Siegerstadt, wenn das kein Grund zur Freude ist.

Der Gewinn soll zweckorientiert wieder in den Breitensport zurückfließen. Fürstenwalde (Brandenburg), Herne (Nordrhein-Westfalen), Freiburg (Baden-Württemberg), Erlangen (Bayern) und Speyer (Rheinland-Pfalz) haben im November 2007 die offizielle Jury des bundesweiten Wettbewerbs „Mission Olympic – Gesucht wird Deutschlands aktivste Stadt“ mit ihrem attraktiven Sportangebot  und ihren kreativen Bewegungsinitiativen überzeugt. Sie stehen nun im Finale und richten ein Festival des Sports aus. Insgesamt bewarben sich fast 100 Städte beim Wettbewerb, der im Mai 2007 erstmals gestartet wurde. 

Unter dem Dach von „Mission Olympic“ erhalten die seit 1987 vom DOSB durchgeführten Festivals des Sports einen besonderen Stellenwert als einmalige Großveranstaltung mit landesweiter Bedeutung und Ausstrahlung. Die Planung und Organisation solcher Großveranstaltungen wie die Festivals des Sports müssen sorgfältig vorbereitet werden. Deshalb luden DOSB und Coca-Cola die Finalstädte kürzlich zum zweitägigen Workshop nach Berlin ein, in die Deutschland-Zentrale des weltgrößten Getränkeherstellers. DOSB-Vizepräsidentin Gudrun Doll-Tepper, Uwe Kleinert, Leiter Corporate Responsibility von Coca-Cola Deutschland, und Peter Hanisch, Präsident des LSB Berlin, begrüßten knapp 30 Vertreterinnen und Vertreter der Städte sowie der Landes-, Kreis- und Stadtsportbünde, die die Organisation vor Ort verantworten und koordinieren.  

Die Stadtvertreter informierten sich über die zentrale Programmgestaltung an den drei Festivaltagen, das Equipement und die Logistik, die finanziellen Konditionen, den Einsatz von Werbematerialien und die Öffentlichkeitsarbeit. Besonders interessierte die Teilnehmer die quantitativen und qualitativen Bewertungskriterien, die am Ende die Siegerstadt küren. Nach detaillierter Erläuterung und einigen Nachfragen fand das ausgewogene Zählsystem für die verschiedenen Aktivitäten allgemeine Zustimmung. Große Beachtung fanden fachspezifische Themen, zum Beispiel die Frage, auf welche Weise Kitas und Schulen in das Festival des Sports erfolgreich integriert werden können. Außerdem präsentierten sich die Kooperationspartner, die bei allen Festivals des Sports vor Ort sind: die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BzGA) mit einem Informations- und Aktionsareal zur neuen Nichtraucher-Kampagne „rauchfrei“ und die GlücksSpirale, die Lotterie, von der der gesamte organisierte Sport profitiert.  

Das Startsignal gibt am 1. und 2. Juni das Festival des Sports in Berlin. Die Hauptstädter machen seit Jahren den Anfang in der Festival-Tour, wobei der SC Siemensstadt mit seinem riesigen Vereinsgelände schon traditionell der Gastgeber ist. Die dann folgenden Festivals des Sports in den fünf Finalstädten Fürstenwalde (13. – 15.6.), Herne (21. – 23.6.), Freiburg (11.-13.7.), Erlangen (18. – 20.7.) und Speyer (5. – 7.9.) stehen ganz im Zeichen des Städtewettbewerbs „Mission Olympic“ und der Frage: Wer wird Deutschlands aktivste Stadt 2008 ?


  • 100.000 Euro erhält die Siegerstadt, wenn das kein Grund zur Freude ist.
    100.000 Euro erhält die Siegerstadt, wenn das kein Grund zur Freude ist.

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