Bundeskanzler Schröder empfing NOK-Delegation in Berlin - Gemeinsame Presseerklärung

Eine Vertretung des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland (NOK) unter Leitung seines Präsidenten Prof. Walther Tröger traf am Mittwoch, dem 25. April 2001, zu einem Gespräch mit Bundeskanzler Schröder in Berlin zusammen.

 

 

 

Der Delegation des Nationalen Olympischen Komitees gehörten außerdem Vizepräsident Prof. Helmut Digel, die Präsidiumsmitglieder Dr. Klaus Steinbach als NOK-Leistungssportbeauftragter, Klaus Kotter sowie Heiner Henze als Generalsekretär an. Vertreter der Willi-Daume-Stiftung kamen zum Ende des Termins dazu.

 

 

 

Das für Fragen des Sports zuständige Bundesministerium des Innern wurde durch die Staatssekretärin Brigitte Zypries vertreten.

 

 

 

Nach der Begrüßung durch den Bundeskanzler nahm NOK-Präsident Walther Tröger zur Situation des Leistungssports in Deutschland vor den Olympischen Spielen von Salt Lake City und Athen Stellung. Nach seiner Ansicht sind Verbesserungen in den Bereichen Talentfindung und Nachwuchsförderung sowie Trainerarbeit notwendig.

 

 

 

Der Bundeskanzler unterstrich die Bedeutung des Leistungssports und sagte dessen weitere finanzielle Förderung durch die Bundesregierung zu. Alle Beteiligten stimmten darin überein, dass eine verstärkte Nachwuchssichtung und –förderung von höchster Bedeutung für das Abschneiden deutscher Mannschaften bei zukünftigen Olympischen Spielen sind.

 

 

 

Bundeskanzler Gerhard Schröder wies darauf hin, dass eine Bewerbung aus Deutschland für künftige Olympische Spiele von der Bundesregierung nachdrücklich unterstützt würde. Zugleich bestätigte er, dass eine Bewerbungs-Absicht in sehr enger und vertrauensvoller Abstimmung mit dem Nationalen Olympischen Komitee für Deutschland begleitet würde.

 

 

 

Volle Übereinstimmung wurde auch beim Thema doping- und manipulationsfreier Sport zwischen den Gesprächsteilnehmern erzielt.

 

 

 

Prof. Tröger würdigte die umfangreichen Maßnahmen der Bundesregierung im Kampf gegen das Doping wie beispielsweise die Unterstützung bei der Einrichtung einer Nationalen Anti-Doping-Agentur, die Verstärkung der Forschungsarbeiten und die Ausstattung der Doping-Kontroll-Labore.

 

 

 

Der Bundeskanzler dankte den Verantwortlichen der Willi-Daume-Stiftung und dem NOK-Präsidenten für die bisherigen Aktivitäten der Stiftung. Er unterstrich erneut die Bedeutung der Stiftungsziele – Förderung von Projekten des Sports vor allem in Entwicklungsländern, aber auch zur Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen Kultur und Sport – und sagte als Schirmherr seine Unterstützung zu.

 

 

 



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