Bundeswettbewerb „Gesund älter werden in der Kommune“

Beim Bundeswettbewerb „Gesund älter werden in der Kommune“ sind Städte, Gemeinden und Landkreise aufgerufen Maßnahmen und Ideen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen einzureichen.

Gesuicht werden Projekte,Maßnahmen und Ideen zum Wettbewerbsthema Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen. Foto: LSB NRW
Gesuicht werden Projekte,Maßnahmen und Ideen zum Wettbewerbsthema Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen. Foto: LSB NRW

Der Wettbewerb wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Verbandes der Privaten Krankversicherung e.V. (PKV) und den kommunalen Spitzenverbänden durchgeführt.

Ziel des Bundeswettbewerbs ist es, hervorragende kommunale Aktivitäten in der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen zu identifizieren, der Öffentlichkeit bekannt zu machen und auszuzeichnen. Die Wettbewerbsprojekte werden mit Preisgeldern von insgesamt 60.000 Euro prämiert. Auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ruft Sportvereine dazu auf zu prüfen, ob ihre mit Netzwerkpartnern durchgeführten Projekte Teil einer kommunalen Bewerbung sein können.

„Auf dem Weg eines gesunden Älter-Werdens kommt den Kommunen eine herausragende Rolle zu“, sagte die Leiterin der BZgA, Dr. Heidrun Thaiss. „Gesundheit hängt wesentlich von der Qualität der Lebensverhältnisse in Städten, Gemeinden und Landkreisen ab.“ Sie ermutige daher alle Kommunen, sich mit ihren vernetzten Aktivitäten und Projekten zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen am Wettbewerb zu beteiligen: „Erprobte Ansätze sind es wert, über Ihre Kommunen hinaus bekannt zu werden, nicht zuletzt, um darauf hinzuwirken, dass auch andere Kommunen von den Erfahrungen profitieren und zur Nachahmung angeregt werden.“

Der Wettbewerb und die damit einhergehende Würdigung der kommunalen Strategien zur Gesundheitsförderung älterer Menschen seien ein wichtiger Baustein des bundesweiten BZgA-Pro-gramms „Älter werden in Balance“, heißt es in der Ausschreibung. Die BZgA hat dieses Programm im Jahr 2014 mit Unterstützung des Verbandes der Privaten Krankversicherung e.V. (PKV) gestartet. „Durch den demografischen Wandel wird die Zahl der älteren Menschen stark zunehmen“, sagte Dr. Volker Leienbach, Direktor des PKV-Verbandes. „Mit unserem Präventionsengagement wollen wir älteren Menschen so lange wie möglich ein selbstbestimmtes und mobiles Leben ermöglichen. Der Blick auf die kommunale Ebene ist dabei besonders wichtig, weil es sich hier um das konkrete Lebensumfeld handelt.“

Für den Wettbewerb werden Aktivitäten und Maßnahmen aus allen Bereichen der Bewegungs- und Mobilitätsförderung älterer Menschen gesucht. Hierzu zählen u.a.:

  • kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
  • Maßnahmen und Angebote alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätssteigerung älterer Menschen
  • Bewegungsräume/Bewegungsparcours in Stadtvierteln und Grünanlagen
  • barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
  • wohnortnahe Infrastrukturen
  • (Weiter-)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
  • (Weiter-)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
  • Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
  • Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung älterer Menschen

Eingeladen sind alle deutschen Städte, Gemeinden und Landkreise sich bis 24. September 2015 zu beteiligen. Teilnahmeberechtigt sind darüber hinaus Kommunalverbände sowie die Träger der kommunalen Selbstverwaltung in den Stadtstaaten. Präventionsaktivitäten Dritter können nur als Bestandteil der Bewerbung einer Kommune berücksichtigt werden.

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(Quelle: BZgA)


  • Gesuicht werden Projekte,Maßnahmen und Ideen zum Wettbewerbsthema Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen. Foto: LSB NRW
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