Chancen und Probleme des Spitzensports: Neue Publikation von NOK-Vizepräsident Digel

Am Institut für Sportwissenschaft der Universität Tübingen fand vom 29. Juni bis 2. Juli 2000 ein sportsoziologisches Symposium zu Fragen, Problemen und Perspektiven des Hochleistungssports unter der Leitung von NOK-Vizepräsident Prof. Dr. Helmut Digel statt. Seine Beiträge liegen jetzt auch in Buchform vor.

 

 

 

Namhafte Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler beziehen in 14 Beiträgen auf 260 Seiten Stellung zu aktuellen Fragen des Spitzensports.

 

 

 

Im Themenbereich „Doping im Spitzensport“ setzt sich U. Schimank (Hagen) mit der „gesellschaftlichen Entbehrlichkeit des Spitzensports“ auseinander, K.H. Bette (Heidelberg) zeigt die „kollektive Personalisierung“ des Dopingdiskurses in Sport, Medien, Recht und Pädagogik auf und D. Rössner (Marburg) befaßt sich rechtssoziologisch mit dem strafrechtlichen Verbot des Dopings und dessen präventiver und staatsrechtlich orientierter Bekämpfung.

 

 

 

Im Themenbereich „Soziale, kulturelle und ethisch-moralische Aspekte im Spitzensport“ behandelt E. König (Berlin) die Verantwortung der Wissenschaft im Spitzensport; D.H. Jütting (Münster) die „globale Expansion“ des olympischen Sports in der Weltgesellschaft bzw. in den Kontinenten sowie dessen europäische und amerikanische Dominanz; M. Lamprecht und H. Stamm (beide Zürich) die „Partizipation und den Erfolg“ verschiedener Nationen bei den Olympischen Spielen; G. Drexel (Tübingen) die Trainerethik in ihren universalistischen Versionen und A. Thiel (Bielefeld) die „Konflikte in Sportspielmannschaften“.

 

 

 

Im Themenbereich „Karrieren im Spitzensport“ setzt sich K. Moegling (Immenhausen) biografisch mit „ungewöhnlichen Übergängen“ auseinander; A. Delow (Berlin) mit „sozialisatorischen Mustern“, die im Spitzensport zur „Sackgasse“ oder zum „Sprungbrett“ werden; I. Lüsebrink und P. Frei (Köln) aus pädagogischer und verbandskritischer Perspektive mit dem weiblichen Kunstturnen „zwischen Faszination und Desillusion“; K. Cachay und L. Riedl (beide Bielefeld) am Beispiel der Sportarten Handball und Basketball mit dem Bosman-Urteil und dessen „Folgen für die Nachwuchsförderung“ und W.-D. Brettschneider (Paderborn) mit dem „schwierigen Spagat“, dem Jugendliche „zwischen Hochleistungstraining und Schulkarriere“ ausgesetzt sind.

 

 

 

Im Themenbereich „Spitzensport im internationalen Vergleich“ berichtet H. Digel über die theoretischen Grundlagen und ausgewählte empirische Ergebnisse eines Forschungsprojekts, in dem der Zusammenhang zwischen Gesellschaft, nationalem Sportsystem und Erfolg bei den acht erfolgreichsten olympischen Nationen vergleichend untersucht wird.

 

 

 

Das besprochene Buch wird für DM 29,80 angeboten und ist im Buchhandel unter folgendem Titel erhältlich: DIGEL, H. (Hrsg.): Spitzensport: Chancen und Probleme. Schorndorf: Verlag Karl Hofmann 2001. ISBN 3-7780-3380-8

 

 

 

 


Diese Webseite nutzt Cookies

Wir verwenden auf unserer Webseite Cookies, um Inhalte zu personalisieren, die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren und somit unser Angebot zu verbessern. Wir erheben dabei nur pseudonyme Daten, eine Identifikation erfolgt nicht. Ferner geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Webseite an unsere Partner für Werbung und Analyse weiter.