Der längste Olympic Day Run aller Zeiten

Am 23. Juni wurde weltweit der Olympic Day gefeiert – in Deutschland aufgrund der Covid-19-Pandemie erstmals digital.

Infografik: DOA
Infografik: DOA

Neben dem ganzwöchigen Aufruf, sich virtuell am Olympic Day Run zu beteiligen, konnte die Deutsche Olympische Akademie (DOA) in Zusammenarbeit mit verschiedenen Koooperationspartnern eine Reihe verschiedener Angebote umsetzen und dem Motto des Olympic Day, MOVE, LEARN und DISCOVER eine Plattform bieten.

Olympic Day Run: Mit Abstand gemeinsam laufen

Das Kernstück der Woche bildete der Olympic Day Run. Von Montag bis Freitag waren alle Olympia-Begeisterten aufgerufen, sich mit einer Laufleistung an der Gesamtstrecke zu beteiligen. Ziel war es dabei, die 530 Kilometer vom Deutschen Sport & Olympia Museum (DSOM) in Köln zum Berliner Olympiastadion gemeinsam zu bewältigen – eine Aufgabe, die Sportdeutschland mit rund 725 Kilometern souverän bewältigte. Dazu musste jede*r Läufer*in seine gelaufenen Kilometer über einen Social Media-Post oder eine E-Mail an das Organisationsteam melden, das diese dann von allen Beteiligten sammelte. Unterstützt wurde die Aktion von Athlet*innen des Team Deutschland – das Beachvolleyballteam Maggie Kozuch und Laura Ludwig rief ebenso wie Ruder-Olympiasieger Hannes Ocik zum Laufen auf und beteiligten sich trotz der heißen Temperaturen ebenfalls mit einigen Kilometern an der Gemeinschaftsleistung.

Die Aktion fand viel Anklang in den sozialen Netzwerken, von zwei Kilometern bis zum Halbmarathon waren alle Streckenlängen und vom Ungeborenen bis zum Rentner auch alle Altersgruppen vertreten. Einige Beteiligte stachen dabei heraus: So nutzte etwa eine Feuerwehrgruppe die Herausforderung als besondere Motivation für ihr Training, ganze Geschäftsstellen schnürten für diese Aktion die Laufschuhe und einzelne „Exoten“ meldeten gar Laufkilometer von der Adriaküste oder aus dem Kongo.

Ein weiteres Highlight der Woche – neben dem Team Deutschland Athletentalk, Gewinnspielen, einem Quiz, das in Zusammenarbeit mit dem DSOM realisiert wurde, vielen Fakten, Infografiken und Hintergrundinformationen rund um den Olympic Day und zahlreichen Angeboten der Kooperationspartner – war die lang erwartete Veröffentlichung der DOA-Unterrichtsmaterialien Tokio 2020. Die DOA-Vorsitzende Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper erläuterte in einem Interview, welchen Stellenwert die Materialien für die Bildungsarbeit der DOA einnehmen. Zwei Lehrkräfte, die an der Erstellung der Materialien beteiligt waren, gaben an selber Stelle Einblicke in die Konzepte und Überlegungen, die so einem Projekt zugrunde liegen.

Die digitale Variante des Olympic Day war Neuland für alle Beteiligten und mit einigem Aufwand verbunden – der sich aber eindeutig gelohnt hat: Die Woche sendete ein klares Zeichen, das es auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und ohne Großveranstaltungen möglich ist, die Olympischen Werte zu feiern und zu verbreiten. An dieser Stelle auch noch einmal ein ausdrückliches Dankeschön an die Kolleg*innen des DOSB, die ebenfalls in die Umsetzung involviert waren, sowie an den Premiumpartner EDEKA, der auch diese Variante des Olympic Day unterstützte.

(Quelle: DOA)


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