Der Sport bringt uns zusammen - Sport für Entwicklung und Inklusion in Jordanien

Ob Basketball, Handball, Ultimate Frisbee oder Fußball - bei sommerlichen Temperaturen hatten die rund 120 jordanischen und syrischen Kinder mit und ohne körperlichen Beeinträchtigungen am Samstagvormittag einen ganz besonderen Tag erlebt.

Durch Sport verbunden: Die Teilnehmenden des integrativen Sportfestes im Rahmen der offiziellen Übergabe der „Sport für Entwicklung“-Manuale ©DOSB
Durch Sport verbunden: Die Teilnehmenden des integrativen Sportfestes im Rahmen der offiziellen Übergabe der „Sport für Entwicklung“-Manuale ©DOSB

Neben der offiziellen Übergabe von „Sport für Entwicklung“-Manualen durch die deutsche Botschafterin Birgitta Siefker-Eberle und dem DFB-Vizepräsidenten Dr. Rainer Koch wurde ein integratives Sportfest für die zahlreichen Kinder organisiert und dazu eine echte Olympiasiegerin mitgebracht.  

Die Fecht-Olympiasiegerin und Weltmeisterin Britta Heidemann unterstützt seit 2016 als Botschafterin „Sport für Entwicklung“ die entwicklungspolitischen Anliegen des DOSB und des BMZ. „Sport ist nicht nur Leistungssport - in Jordanien und vielen anderen Ländern werden verschiedene Sportarten gezielt dafür eingesetzt, um benachteiligte Kinder und Jugendliche zu fördern, ihnen Werte, Wissen und soziale Kompetenzen zu vermitteln und einen Beitrag zu Entwicklungszielen wie Bildung, Gesundheit, friedliches Zusammenleben und Gleichstellung der Geschlechter zu leisten.“

Auftragsverantwortlicher des Projekts „Austausch, Bildung und Konfliktbearbeitung durch Sport für Entwicklung“ in Jordanien und Nordirak Henning Schick resümierte: „Sport hat eine große integrative Kraft, das Erreichen gemeinsamer Ziele motiviert alle und fördert den sozialen Zusammenhalt“.

In Zusammenarbeit zwischen dem DOSB, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem jordanischen Bildungsministerium sowie den relevanten jordanischen und deutschen Sportfachverbänden wurden Manuale in den Sportarten Basketball, Handball, Ultimate Frisbee und Fußball entwickelt, um die zukünftigen lokalen Trainer*innen und Lehrkräfte dabei zu unterstützen, den Ansatz Sport für Entwicklung in ihre Trainings zu integrieren. Diese Manuale stehen in englischer und arabischer Sprache zur Verfügung. Im Toolkit Sport for Development sind zahlreiche praktische Handbücher für Trainerinnen und Trainer sowie theoretisches Hintergrundwissen über den Ansatz Sport für Entwicklung zusammengetragen. Die Website wird von unserem Partner, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit betrieben.  

Die Maßnahmen in Jordanien stehen im Kontext einer weiter gefassten Zusammenarbeit zwischen BMZ und DOSB. Unter dem Dach von „Sport für Entwicklung“ fördern das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die GIZ und der DOSB mit gemeinsamen Projekten Kinder und Jugendliche in Schwellen- und Entwicklungsländern in ihrer Entwicklung. Dabei geht es nicht nur um die positiven gesundheitlichen Auswirkungen von Bewegung: Sport wird hier gezielt genutzt, um Werte wie Respekt, Fair Play und Teamgeist zu fördern, um Bildungsanreize zu setzen und zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen einen Beitrag zu leisten. So lässt sich Wissen über Themen wie Friedensförderung, Gesundheitsaufklärung, Umweltschutz oder Geschlechtergerechtigkeit gut im Kontext des Trainings vermitteln. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit setzt den Ansatz „Sport für Entwicklung“ seit 2013 in bisher 16 Partnerländern weltweit ein. Mit dem DOSB laufen zurzeit z.B. Projekte in Namibia, Uganda und Kolumbien.


  • Durch Sport verbunden: Die Teilnehmenden des integrativen Sportfestes im Rahmen der offiziellen Übergabe der „Sport für Entwicklung“-Manuale ©DOSB
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