Deutsche Olympische Akademie stellt Weichen für erfolgreiche Arbeit

Die ersten 100 Tage sind vorbei, die man gemeinhin neuen Amtsträgern als eine gewisse Schonfrist einräumt.

Die Vorsitzende der DOA Prof. Dr. Dr. h.c. Gudrun Doll-Tepper zog nach 100 Tagen Bilanz.
Die Vorsitzende der DOA Prof. Dr. Dr. h.c. Gudrun Doll-Tepper zog nach 100 Tagen Bilanz.

Auch die Deutsche Olympische Akademie Willi Daume, deren Gründung am 4. Mai mit einem Festakt im Frankfurter Goethe-Haus vollzogen wurde, hat ihre Findungsphase für beendet erklärt. In einer Sitzung des Vorstandes am 18. September wurden die Aktivitäten der ersten Wochen und Monate bilanziert sowie die Weichen für eine erfolgreiche Arbeit gestellt. 

Unter der Leitung der Vorsitzenden Prof. Dr. Dr. h.c. Gudrun Doll-Tepper diskutierte der komplett versammelte Vorstand sehr intensiv über Strukturen, Strategien und Perspektiven der DOA, namentlich etwa über eine Schärfung des Profils oder über die Arbeitsschwerpunkte der näheren Zukunft. Einigkeit bestand unter anderem dahingehend, dass die DOA ihre satzungsgemäßen Aufgaben und Ziele in enger Abstimmung mit dem Deutschen Olympischen Sportbund verfolgen, dabei aber durchaus auch eigene Positionen zu Grundsatzfragen und Problemen des olympischen Sports in seinen historischen, politischen, ökonomischen, ökologischen und kulturellen Facetten erarbeiten und vertreten wird. 

Zu zentralen Themen entsprechenden Bemühens wurden neben anderen die - wahrscheinliche - Bewerbung Münchens um die Ausrichtung Olympischer Winterspiele, Peking 2008, die vom IOC kürzlich auf den Weg gebrachten Olympischen Jugendspiele und die anhaltende Dopingproblematik erhoben, wobei sich die DOA im Sinne ihres Selbstverständnisses und Anspruchs von einer ebenso kritischen wie konstruktiven Haltung leiten lassen wird. 

Im übrigen wurde noch einmal einhellig bestätigt, dass die bisherigen Intentionen des Kuratoriums Olympische Akademie und Olympische Erziehung, neben dem Deutschen Olympischen Institut die Vorgänger-Einrichtung der DOA, auch unter den neuen Vorzeichen mit hoher Priorität bedacht sein werden. So ist etwa für das kommende Jahr die turnusgemäße Durchführung eines Hochschulkurses im griechischen Olympia vorgesehen, bei dem Studierende von zehn deutschen und zwei ausländischen Universitäten an olympischen Themen arbeiten werden. Im Blick auf die bevorstehenden Spiele in Peking werden Materialien für spezifische Unterrichtsprojekte vorgelegt, und auch die traditionellen Lehrerfortbildungen werden weiterhin auf der Agenda stehen. 

Zudem verständigte man sich auf die Herausgabe mehrerer Publikationen, etwa die Neufassung einer deutschen Übersetzung diverser olympischer Satzungen und Regelwerke oder ein Kompendium zur Olympischen Erziehung in Schule und Verein, sowie auf die Konzipierung einer DOA-Schriftenreihe, die mit einer Dokumentation des 13. Europäischen Fairplay.


  • Die Vorsitzende der DOA Prof. Dr. Dr. h.c. Gudrun Doll-Tepper zog nach 100 Tagen Bilanz.
    Die Vorsitzende der DOA Prof. Dr. Dr. h.c. Gudrun Doll-Tepper zog nach 100 Tagen Bilanz.

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