Die Eliteschulen des Sports werden immer bedeutender

Mit den "Leipziger Thesen" soll das Niveau noch gesteigert werden

 

Bis Mitte des nächsten Jahres soll die Zahl der deutschen Eliteschulen

des Sports von derzeit 38 auf 44 bis 46 erhöht werden. "Diese Anzahl brauchen wir für eine flächendeckende Versorgung", sagte der für den Leistungssport zuständige Vizepräsident des Deutschen Sportbundes (DSB), Ulrich Feldhoff, bei der 2. Bundeskonferenz der Eliteschulen des Sports anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Leipziger Sportgymnasiums. In Leipzig wurde ein Leverkusener Gymnasium als Nummer 48 in den Kreis der Eliteschulen aufgenommen. Somit gibt es 21 dieser Einrichtungen im Osten Deutschlands und 17 im Westen.

Ulrich Feldhoff hob in Leipzig noch einmal die Bedeutung und Wirkung der Eliteschulen des Sports hervor: "64 Prozent der Olympiastarter in Salt Lake City mit Sportschul-Vergangenheit holten Medaillen. Bei den Athleten aus anderen Schulen waren es zehn Prozent." Feldhoff geht davon aus, dass bei den nächsten Olympischen Sommerspielen in Athen 2004 80 Prozent der deutschen Mannschaft aus den Eliteschulen kommen wird. Der DSB-Vizepräsident führt auch die Tatsache, dass der deutsche Nachwuchs in der Gesamtheit gesehen in diesem Jahr weltweit die Nummer eins war, auf die gute Arbeit der Eliteschulen zurück. Die größte Achillesferse im deutschen Spitzensport sieht Feldhoff im Anschlussbereich nach dem Junioren- bzw. Schulalter: "Da haben wir 70 Prozent Karriere-Abbrüche, der internationale Schnitt liegt bei 40 Prozent." Bei dieser 2. Bundeskonferenz wurden die "Leipziger Thesen" verabschiedet, mit denen die Arbeit an den Eliteschulen des Sports auf ein noch höheres Niveau gehoben werden soll. Künftig müssen alle Eliteschulen des Sports im Zyklus der Olympischen Spiele auf den Prüfstand. "So wie im Sport wird es auch Auf- und Absteiger geben", kündigte Ulrich Feldhoff an.



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