Digitalisierung: Chancen und Herausforderungen

Die aktuelle Ausgabe von "Sport schützt Umwelt" des DOSB lenkt den Fokus auf den Megatrend Digitalisierung. Fünf Fachbeiträge nähern sich aus verschiedenen Perspektiven dem Thema.

Der Körper einer jungen Sportlerin wird vermessen. Foto: picture-alliance
Der Körper einer jungen Sportlerin wird vermessen. Foto: picture-alliance

„Die digitale Transformation unserer Gesellschaft verändert derzeit auch im Vereinssport unser Leben", sagt Redakteurin Gabriele Hermann im Editorial der aktuellen Ausgabe. Im DOSB wolle man die Chancen der Digitalisierung nutzen und deren Einfluss auf die Sportentwicklung mit den Mitgliedsorganisationen aktiv gestalten. "Die Digitalisierung unserer Lebensbereiche beinhaltet jedoch nicht nur Chancen, sie ist vielmehr ungemein vielschichtig. Wir haben in dieser Ausgabe deshalb wieder viel Sachverstand versammelt und blicken aus verschiedenen Perspektiven auf den Megatrend Digitalisierung“.

Die im Folgenden kurz beschriebenen Fachbeiträge und Interviews stellen wir in den nächsten zwei Wochen auf dosb.de in lockerer Folge ausführlich vor.  

Zum Leitartikel: Die Bayerische Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach, macht im Leitartikel darauf aufmerksam, dass Digitalisierung nachhaltig gestaltet werden muss und rät Vereinen und Verbänden die Vorzüge einer nachhaltigen, klimaverträglichen Digitalisierung für sich zu entdecken und zu nutzen.“ 

Zum Doppel-Interview: Dr. Hartmut Stahl und Martin Gsell vom Öko-Institut Darmstadt erläutern im Interview, dass durch energetische Sanierung von Vereinsanlagen viel für den Klimaschutz getan wird. Sie geben aber auch zu bedenken, dass die Digitalisierung nicht nur positive ökologische Effekte mit sich bringe, sondern auch negative. Unser digitaler Lebensstil verursache inzwischen einen ökologischen Fußabdruck von geschätzt 0,85 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr pro Bundesbürger. 

Zum Kommentar: Der Kommentar dieser Ausgabe kommt von der Hockey-Nationalspielerin Janne Müller-Wieland. Sie ist Mitbegründerin des Startup „Futury“, welches innovative, nachhaltige Lösungen entwickelt und bei Digitalisierungsprojekten im Sport Nachhaltigkeit und Klimaschutz mitdenkt. Sie fordert, die Menschen in die neue Welt der Digitalisierung mitzunehmen. Gleichwohl könne jede und jeder zu Hause etwas dazu beisteuern, der Umwelt zu helfen. Die Damen Hockey-Nationalmannschaft geht da mit gutem Beispiel voran und hat eine Baumpflanzaktion ins Leben gerufen, an der sich jede Sportlerin und jeder Sportler beteiligen kann. 

Zum Interview mit dem BLSV: Welche positiven Auswirkungen eine nachhaltig konzipierte Digitalisierungsstrategie haben kann, stellt der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) im Gespräch mit dem DOSB vor. Die von den Bayern entwickelten „digitalen Sportpakete“ entlasten beispielsweise das Ehrenamt. 

Zum Gastbeitrag: Der Gastbeitrag des Deutschen Naturschutzrings beleuchtet die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung aus Sicht der Umweltverbände und verdeutlicht beispielsweise die Auswirkungen der Nutzung von Streamingdiensten.

(Quelle: DOSB / Sport schützt Umwelt)


  • Der Körper einer jungen Sportlerin wird vermessen. Foto: picture-alliance
    Der Körper einer jungen Sportlerin wird vermessen. Foto: picture-alliance

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