DOI-Workshop zur Schiedsrichterproblematik

 

Im ZDF-Sportstudio wurden sie jüngst als die „Verlierer der Hinrunde“ ausgewiesen. Nun sollen „Runde Tische“ oder gar

„Überlebensprogramme“ für Abhilfe

sorgen. Nicht nur im Fußball stehen die Schiedsrichter im Blickpunkt des öffentlichen Interesses sowie im Fokus der Kritik. Der Druck ist groß: Eine einzige Fehlentscheidung kann heftige Anfeindungen nach sich ziehen und im Zweifel Millionen kosten. Wie aber können die Betroffenen dem Stress wirksam begegnen, wie sich entsprechend vorbereiten?

Diesen und anderen drängenden Fragen widmet sich Mitte Februar ein Workshop am Deutschen Olympischen Institut (DOI) in Berlin, bei dem ausgewählte Spitzenschiedsrichter sowie Vertreter der Schiedsrichter-kommissionen der großen Mannschafts- und „Mediensportarten“, na-mentlich Fußball, Basketball, Handball und Eishockey, zusammentreffen werden. Dabei werden - erstmals sportartübergreifend - entsprechende Problemfelder praxisnah diskutiert sowie wissenschaftlich beleuchtet. Mit den Stuttgarter bzw. Heidelberger Sportpsychologen Dr. Ralf Brand und Dr. Henning Plessner werden zwei ausgewiesene Experten referie-ren. Große Aufmerksamkeit dürfte auch eine hochkarätig besetzte Podi-umsdiskussion finden, an der unter anderem der „General Commissio-ner“ der Basketball-Bundesliga, Otto Reintjes, oder Heribert Bruchha-gen, der Geschäftsführer der Deutschen Fußballliga, mitwirken werden. Im Anschluss ist eine Pressekonferenz vorgesehen.

Der Workshop „Vom Regelpolizisten zum Spielleiter“ findet statt am 14./15. Februar 2003 am Deutschen Olympischen Institut, Am Kleinen Wannsee 6A, 14109 Berlin. Nähere Informationen unter: 030/8050030 oder brachmann@doi.de.



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