DOSB-Neujahrsempfang

Erste Olympiapässe bei DOSB-Neujahrsempfang vergeben

„Leistung und Moral sind kein Gegensatz, sondern sie bedingen einander. Das wollen wir mit unserer Olympiamannschaft in Peking zeigen.“ Mit dieser Botschaft begrüßte DOSB-Präsident Thomas Bach auf dem Neujahrsempfang des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am Dienstag im Frankfurter Römer das Olympiajahr 2008.

 

Daran schloss der Festredner des Tages, Telekom-Vorstandsvorsitzender René Obermann, nahtlos an. „Wo lernt man Werte wie Fairness, Toleranz und Respekt besser als beim Sport? Als Unternehmen werden wir unsere soziale Verantwortung in diesem Bereich ausbauen“, kündigte Obermann an. „Wir engagieren uns gemeinsam mit dem DOSB bei einem Kongress vor den Olympischen Spielen in Berlin mit dem Titel Leistung und Moral. Wir unterstützen den Behindertensport und unser Paralympics-Team. Mit der Förderung des Projektes `Hamburger Weg´ stärken wir ein konkretes Integrationsprojekt, und wir haben gemeinsam mit der Universität Kiel einen Lehrstuhl für Sportrecht ins Leben gerufen, der Basisarbeit in diesem Bereich leisten soll.“ Obermann machte damit deutlich, dass die Telekom AG auch nach dem Rückzug aus dem Radsport und über ihre derzeitigen Sponsoringaktivitäten hinaus „ein verlässlicher Partner des Sports bleibt“.

 

DOSB-Präsident Thomas Bach und Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth hatten zuvor rund 300 Gäste zu dem traditionellen Empfang im Kaisersaal des Römers begrüßt. Darunter waren Peter Danckert, der Sportausschussvorsitzende des Deutschen Bundestages, und zahlreiche Parlamentarier aus Bund und Ländern. Ihnen dankte Bach ausdrücklich für ihre Unterstützung im Sinne des Sports: „Mit der Bundesregierung und dem Parlament gibt es eine gute Kooperation. Wir sind dankbar für diese Partnerschaft.“

 

Zudem erklärte Bach, dass sich der DOSB im Bereich Breitensport unter den Fragestellungen demographische Entwicklung, Ganztagsschulen und Integration von Frauen und Mädchen für das Jahr 2008 viel vorgenommen hat. „Im Oktober wird es eine Bundeskonferenz zum Thema Sportentwicklung geben“, kündigte Bach an.

 

Im Anschluss an die Reden wurde ganz praktisch die Brücke nach Peking geschlagen, indem der DOSB-Präsident und DOSB-Generaldirektor Michael Vesper in seiner Eigenschaft als Chef de Mission der deutschen Olympiamannschaft die ersten Exemplare der neuen Olympia-Pässe an Kanu-Olympiasieger Andreas Dittmer, Hammerwurfweltmeisterin Betty Heidler, Fußballweltmeisterin Renate Lingor und Nachwuchsringer Samet Dülger aushändigten.

 

„Der Pass gibt wertvolle Tipps und Infos rund um die Olympischen Spiele in Peking. Vor allem aber trägt er dazu bei, das Wir-Gefühl in unserem Team zu stärken. Zusätzlich können die Athleten mit dem Olympia-Pass Leistungen unserer Wirtschaftspartner in Anspruch nehmen“, erklärte Vesper: “Die Bundesdruckerei, die die Herstellung der Olympia-Pässe übernommen hat, drückt dadurch erneut ihr Engagement für den deutschen Olympia-Sport aus.“

 

Ulrich Hamann, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Bundesdruckerei, sagte: Ich freue mich ganz besonders darüber, dass der Olympia-Pass den Athleten Unterstützung bei der Vorbereitung auf die Spiele bietet. Auch wir bereiten uns auf den nächsten Einsatz in Peking vor. Wir werden das Deutsche Haus und seine Gäste erneut mit einem sicheren Zutrittssystem schützen.“

 

Aus Sachsen und Thüringen kommen die Sieger der Ehrung “Eliteschule des Sports des Jahres 2007”. DOSB-Vizepräsident Leistungssport, Eberhard Gienger, und Werner Netzel, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), überreichten die Urkunden und Schecks in Höhe von je 10.000 Euro an die Eliteschulen des Sports Oberhof und Oberwiesenthal.

 

„Mit der Sparkassen-Finanzgruppe verbindet uns eine erfolgreiche Partnerschaft bei den Eliteschulen des Sports. Die Eliteschulen sind ein wichtiger Bestandteil in unserem Spitzensportsystem. Die Schulen in Oberwiesenthal und Oberhof arbeiten in vorbildhafter Weise mit den Vereinen zusammen und beide haben eine Vielzahl von sehr erfolgreichen Sportlern betreut“, sagte Gienger.

 

In den beiden Eliteschulen des Sports sind die Spitzen des deutschen Nachwuchses im Rennrodeln, im Ski Nordisch und im Biathlon konzentriert. Athletinnen und Athleten beider Schulen belegten bei den letzten Olympischen Spielen sowie den Welt- und Europameisterschaften der Junioren insgesamt neunzehn Mal erste bis dritte Plätze. Gienger hob das Engagement der Sparkassen-Finanzgruppe hervor, die die Eliteschulen seit 1997 unterstützt und seit 2007 der erste Partner des DOSB ist, der Breiten- und Spitzensport gleichermaßen fördert.

 

Den von DOSB und IOC (Internationales Olympisches Komitee) ausgelobten Preis „Olympischer Sport & Kunst“ überreichte DOSB-Vizepräsidentin Gudrun Doll-Tepper an den Bonner Künstler Albert Münch.

 

 

 

 

 



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