DOSB wird ein Team D nach Minsk entsenden

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird ein Team Deutschland zu den 2. Europaspielen in Minsk (21. bis 30. Juni 2019) entsenden.

Das deutsche Team mit Fahnenträger Fabian Hambüchenbei den 1. Europaspielen 2015 in Baku. Foto: picture-alliance
Das deutsche Team mit Fahnenträger Fabian Hambüchenbei den 1. Europaspielen 2015 in Baku. Foto: picture-alliance

Dies haben DOSB-Präsidium und -Vorstand nach eingehender Beratung beschlossen. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war, dass im Rahmen der Veranstaltung in der weißrussischen Hauptstadt in vielen Sportarten Qualifikationswettkämpfe für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio ausgetragen werden und in anderen Sportarten diese Veranstaltung einen Saisonhöhepunkt 2019 darstellt. Der DOSB möchte damit all seinen Athletinnen und Athleten die Möglichkeit bieten, an diesen Wettkämpfen teilzunehmen.  

Der Deutsche Bundestag hatte im November 2018 Entsendungskosten in Höhe von 300.000 € für die Teilnahme an den 2. Europaspielen zur Verfügung gestellt. Aktuell plant der DOSB mit rund 150 Athletinnen und Athleten im Team D sowie deren Betreuerinnen und Betreuern.  

In der Tradition vergangener Multisportereignisse, wie den 1. Europaspielen 2015 in Baku/Aserbaidschan und zuletzt den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang/Südkorea, wird sich das Team D in der Vorbereitung und vor Ort intensiv mit dem Gastgeberland auseinandersetzen. Dabei werden Themen wie die Menschenrechtssituation, die gemeinsame Geschichte von Deutschen und Weißrussen sowie die geopolitische Lage eine zentrale Rolle spielen. Der DOSB wird sich dabei von Experten des Auswärtigen Amts sowie von Nichtregierungsorganisationen beraten lassen.  

Die Einkleidung des Team D für die Europaspiele wird vom 28. Mai bis 5. Juni in der DOSB-Geschäftsstelle in Frankfurt/Main stattfinden.

(Quelle: DOSB)


  • Das deutsche Team mit Fahnenträger Fabian Hambüchenbei den 1. Europaspielen 2015 in Baku. Foto: picture-alliance
    Das deutsche Team mit Fahnenträger Fabian Hambüchenbei den 1. Europaspielen 2015 in Baku. Foto: picture-alliance

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