DOSB-Wissenschaftspreis geht an Kai Reinhart

Kai Reinhart (Universität Münster) hat den ersten Preis im alle zwei Jahre ausgetragenen Wettbewerb um den Wissenschaftspreis des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gewonnen.

 

Kai Reinhart erhält den DOSB-Wissenschaftspreis 2008/2009. Foto: privat
Kai Reinhart erhält den DOSB-Wissenschaftspreis 2008/2009. Foto: privat

Zum Wettbewerb 2008/2009 wurden insgesamt 21 Arbeiten aus unterschiedlichen Gebieten und Disziplinen der Sportwissenschaft eingereicht. Darunter waren sieben Habilitationsschriften und elf Dissertationen. Das Preis-Kuratorium unter Vorsitz von Prof. Dr. Dietrich Kurz wählte fünf Arbeiten für einen Preis aus. Die mit dem ersten Preis ausgezeichnete Arbeit des Sportwissenschaftlers Kai Reinhart trägt den Titel: „Herrschaft und Widerständigkeit im DDR-Sport“. Einen zweiten Preis erhält Holger Jakob (Universität Heidelberg) für seine Arbeit „Die staatliche Finanzierung und Förderung von Fußballstadien am Maßstab des EG-Beihilferechts". Insgesamt wurden drei dritte Plätze vergeben. Diese gingen an: Christian Puta (Universität Jena) für seine Arbeit „Zur reflektorischen Kontrolle des Rumpfes bei externen Störungen im aufrechten Stand“, Martin Stern (Freie Universität Berlin) für seine Arbeit „Stil - Kulturen. Konstellationen von Körper, Risiko und Technik in neuen Sportpraktiken“ und Tino Stöckel (Universität Leipzig) für seine Arbeit „Die (optimale) anfängliche Trainingseite beim motorischen Lernen“.

Verleihung am 6. Februar 2009 in Jena

Die Preise sind mit insgesamt 12.500 Euro dotiert. Die Verleihung des DOSB-Wissenschaftspreises findet im Rahmen einer Festakademie am Freitag, den 6. Februar 2009, im Universitätshauptgebäude der Friedrich-Schiller-Universität Jena statt.

Vita von Kai Reinhart

Kai Reinhart (geb. 1975) stammt aus Neuss am Rhein, absolvierte seinen Zivildienst (1994/1995) als Altenpfleger in Westerland und studierte anschließend in Münster Geschichte, Sport und Deutsch auf Lehramt (Sek. II/I). Nach dem Grundstudium arbeitete er ein halbes Jahr als Fremdsprachenassistent in Frankreich. Im Jahre 2002 beendete er sein Studium mit dem Ersten Staatsexamen und schloss, ermutigt durch den Absolventenpreis des Instituts für Sportwissenschaft (Münster), eine Dissertation (Dr. phil.) am Arbeitsbereich Sportgeschichte/-pädagogik von Herrn Prof. Krüger an. Gleichzeitig war er dort als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig, bis ihm 2004 ein Graduiertenstipendium des Cusanuswerks eine stärkere Konzentration auf die eigene Arbeit erlaubte. Im Jahre 2006 erhielt er den Junior Scholar Award der Europäischen Vereinigung für Sportgeschichte (CESH), und im folgenden Jahr konnte er seine Promotion mit Auszeichnung abschließen. Im Jahr 2007 begann er auch sein Referendariat in Recklinghausen, das er vor kurzem mit dem Zweiten Staatsexamen beendete.


  • Kai Reinhart erhält den DOSB-Wissenschaftspreis 2008/2009. Foto: privat
    Kai Reinhart erhält den DOSB-Wissenschaftspreis 2008/2009. Foto: privat

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