DOSB zum Tod von Hans Hansen

DOSB-Präsident Thomas Bach: „Der deutsche Sport verliert mit Hans Hansen eine große Persönlichkeit.“

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) trauert um den langjährigen Präsidenten des Deutschen Sportbunds (DSB), Hans Hansen. Hansen stand von 1986 bis 1994 mit dem DSB einer der beiden Vorgängerorganisationen des DOSB vor. In seine Amtszeit fiel mit der deutschen Wiedervereinigung auch die Verschmelzung der beiden deutschen Sportbünde.

 

Zum Tode Hansens erklärte DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach: „Mit Hans Hansen verlieren wir eine große Persönlichkeit, welcher der Sport ernorm viel zu verdanken hat. Mit großem menschlichen Einfühlungsvermögen und diplomatischen Geschick führte Hans Hansen 1990 den DSB und die fünf neuen Landessportbünde zusammen. Als behutsamer Moderator stellte er sich immer in den Dienst der Sache und blieb ein Mann der Basis, der für Vereine und Mitglieder stets ansprechbar war. Wir sind Hans Hansen zu großem Dank verpflichtet und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, den Verwandten und Freunden.“

 

Hans Hansen war nach einer klassischen Vereinskarriere 1964 zum Zweiten Vorsitzenden der Deutschen Sportjugend gewählt worden, 1968 wurde er in das Präsidium des Deutschen Sportbundes berufen. Im WM-Jahr 1974 hatte der Journalist Hans Hansen die Aufgabe des Sprechers der deutschen Fußball-Nationalmannschaft übernommen. Bei den Olympischen Spielen in Montreal 1976 und in Seoul 1988 war Hansen Pressesprecher des Nationalen Olympischen Komitees. 1997 wurde Hansen zum Ehrenpräsidenten des früheren DSB ernannt.

 

 

 

 

 


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