Dr. Christa Thiel - unterwegs im Namen der WADA

Dr. Christa Thiel, Präsidiumsmitglied des Deutschen Sportbundes (DSB) und Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes, gehörte bei den Olympischen Winterspielen in Salt

Lake City zu dem unabhängigen Beobachterteam der Anti-Doping-Weltagentur WADA.

Acht Tage lang - bis dringende Geschäfte die Wiesbadener Rechtsanwältin in die Heimat zurückriefen - war Christa Thiel gemeinsam mit Laborexperten, Medizinern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der WA-DA sowie einem weiteren Juristen, dem Chairman der Gruppe, David Howman (Neuseeland), bei verschiedenen Wettbewerben eingesetzt, um das Vorgehen bei den Dopingkontrollen zu begleiten und zu überwachen. Für diese schwierige Aufgabe hatte sich die deutsche Sportfunktionärin mit anderen Mitgliedern der Gutachtergruppe im Dezember letzten Jahres in Finnland zu einer Schulung getroffen.

In Salt Lake City wurden die WADA-Beobachter nach einem festen Plan, mit entsprechenden Akkreditierungen und Ausweisen ausgestattet, zu den Wettkampfstätten entsandt. Die Experten mussten bei Blut- und Urintests von Beginn an bis zur Auswertung in den Labors die Vorgänge beobachten und darauf achten, dass die Regularien befolgt wurden. Täglich trafen sich die WADA-Experten außerdem zu einer einstündigen Sitzung, um Erfahrungen auszutauschen. Die Ergebnisse der Expertengruppe, die bei den Sommerspielen von Sydney 2000 erstmals eingesetzt war, werden in einem Report festgehalten.

Der Generalsekretär der WADA hatte Dr. Christa Thiel vor einigen Monaten gefragt, ob sie für die verantwortungsvolle Aufgabe im Rahmen der Winterspiele zur Verfügung stehen würde. Die Präsidentin des Schwimm-Verbandes, die auf Grund dieser Tätigkeit in die Doping-Problematik bestens eingeweiht ist, hatte zugesagt - und diese Zusage auch nicht bereut, obwohl Zehn-Stunden-Arbeitstage in Salt Lake City keine Seltenheit waren.

Thiels Fazit: "Es ist auf jeden Fall topsicher, was bei den Doping-Proben mit den Athleten passiert. Da können sich keine Fehler einschleichen. Außerdem habe ich im Umgang mit den Sportlerinnen und Sportlern in diesem sensiblen Bereich nur gute Erfahrungen gesammelt."


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