DSB-Präsidium: Goldener Plan Ost verträgt keine Kürzung!

 

Mit einem Appell zur Erhöhung der Bundesmittel für den Goldenen Plan Ost hat sich das Präsidium des Deutschen Sportbundes anlässlich

seiner Sitzung am 31.01.2003 in Frankfurt am Main an die Bundesregierung gewandt.

Im Bundeshaushalt sind für das Sonderförderprogramm Goldener Plan Ost bisher lediglich 7,158 Millionen Euro eingeplant. Dies ist nur die Hälfte der Summe, die 2002 zur Verfügung stand. Das DSB-Präsidium fordert klare Signale dafür, die Ausstattung des Haushaltstitels zur Verbesserung der Sportstättensituation in Ostdeutschland wieder auf den bisherigen Wert zu erhöhen.

Nach Meinung des Präsidiums sind die Mängel bei der Sportstättenversorgung von Mecklenburg-Vorpommern bis Sachsen der entscheidende Engpassfaktor für die Sportentwicklung. So sind in Ostdeutschland bisher nur rund 12% der Bevölkerung Mitglied in Sportvereinen, während der Organisationsgrad im Westen bei über 30% liegt.

Das Präsidium des Deutschen Sportbundes weist erneut darauf hin, dass nach wissenschaftlichen Erkenntnissen Investitionen in die Sportstätteninfrastruktur ausgesprochen positive Auswirkungen auf Einkommen und Beschäftigung und somit auch auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung haben.

Angesichts des ohnehin krassen Missverhältnisses zwischen der bisher verfügbaren Summe und der Größe der Probleme wäre eine Kürzung des Haushaltstitels Goldener Plan Ost nach Meinung des DSB-Präsidiums die denkbar schlechteste Weichenstellung bei den Bemühungen um eine Angleichung der Lebenssituation zwischen Ost- und Westdeutschland, die dem Sport ohne Zweifel eine bedeutende Rolle beimisst.



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