"Einer wird gewinnen, aber niemand darf verlieren" – NOK traf sich mit Vertretern der deutschen Bewerberstädte für die O

Vertreter der deutschen Bewerberstädte um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2012 haben sich heute im Haus des Sports in Frankfurt am Main zu einem ersten Informations- und Meinungsaustausch mit dem Nationalen Olympischen Komitee für Deutschland (NOK) zusammengefunden.

 

 

 

Bei dem Gespräch wurden grundsätzliche und gemeinsame Ziele im Bewerbungsver-fahren sowie notwendige Grundlagen der Zusammenarbeit vereinbart. Ein wichtiger Teil der Tagung bestand aus der Klärung von Sachfragen, die sich aus der im No-vember veröffentlichten NOK-Ausschreibung ergeben hatten. Schließlich wurden die Anforderungen des NOK in Bezug Kosten- und Finanzierungspläne im Rahmen der nationalen Bewerbung erläutert sowie die Rahmenvorgaben im Bereich Marketing dargestellt.

 

 

 

 

 

 

 

Aufbau einer gemeinsamen Identität und Mobilisierung der Olympischen Bewegung

 

 

 

"Das Gespräch war ein weiterer Schritt zur Herstellung einer gemeinsamen Auf-bruchstimmung und Identität", sagte NOK-Präsident Walther Tröger nach der drei-stündigen Sitzung. "Einer wird gewinnen, aber niemand darf verlieren", wies er da-bei die Hoffnung auf ein über allen regionalen Ehrgeiz hinaus gemeinsames Anlie-gen in eine griffige Formel.

 

 

 

Auch die Vertreter der Bewerberstädte zeigten den festen Willen, die deutsche Olympiabewerbung als große nationale Chance zu betrachten und einen fairen und transparenten Wahlkampf zu führen.

 

 

 

Einvernehmlich folgten die Städte einem Strukturvorschlag zum weiteren Verfahren bis zur Auswahl eines deutschen Bewerbers. Das Verfahren soll einen transparenten Ablauf unter der Kontrolle des NOK ermöglichen und ein kompetentes, nachvollzieh-bares und objektives Evaluationsergebnis gewährleisten.

 

 

 

 

 

 

 

Klare Richtlinien in den Bereichen Marketing und Kommunikation

 

 

 

"Im gesamten nationalen und internationalen Bewerbungsverfahren werden sämtli-che Marketing und Sponsoring-Maßnahmen der Städte in Verbindung mit der Olym-piabewerbung vom NOK strikt auf die Einhaltung seiner eigenen und der Vorgaben des IOC untersucht. Ein Verstoß kann zum Ausschluß aus dem Bewerbungsprozeß führen. Die Vertreter der Städte waren bereit, die vom NOK mitgeteilten Kriterien als verbindlich zu akzeptieren", zeigte sich NOK-Präsident Tröger zufrieden mit der Kooperationsbereitschaft der Städte in einem weiteren wichtigen Teilbereich der Bewerbungsvorbereitungen. Der NOK-Chef bezog sich dabei insbesondere auf die vom IOC untersagte Außendarstellung der Städte auf internationaler Ebene wie z.B. in Salt Lake City aber auch auf weitestgehende Restriktionen bei internationalen Großveranstaltungen im eigenen Land. Die Bewerberstädte haben sich in der Sit-zung grundsätzlich zu einem Selbstverzicht entschlossen. Das NOK begrüßt die Ab-sicht der Bewerberstädte, sich in absehbarer Zeit und in Rückkoppelung mit dem NOK zur Abstimmung weiterer Verfahrensschritte zusammenzufinden.

 

 

 

 

 

 

 

Festlegung von Ablauf und Prozessen

 

 

 

Bereits am kommenden Freitag (25.01.) wird das NOK-Präsidium über Aufgaben, Inhalte und Termine des Evaluations- und Kontrollsystems entscheiden.

 

 

 

Der Vorschlag sieht vor, dass das NOK bis zur Abgabe der Bewerbungsunterlagen durch die Städte am 15.05.2002 alle Voraussetzungen für die Evaluation erarbeitet, Evaluatoren benennt und ihnen Auswertungskriterien an die Hand gibt

 

 

 

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Weitere Links:
Die NOK-Ausschreibung für die Olympischen Spiele 2012 im Inter


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