Einfach machen

Beim Sprechen, im Sport und überall können wir sagen: einfach machen. Dann klappt das mit der Inklusion, sagt Autor Jörg Stratmann in leichter Sprache.

Rainer Schmidt gewann mit einem speziellen Schläger viele Medaillen im Tischtennis. Foto: DBS-Akademie/Ralf Kuckuck
Rainer Schmidt gewann mit einem speziellen Schläger viele Medaillen im Tischtennis. Foto: DBS-Akademie/Ralf Kuckuck

Wir wollen über Inklusion sprechen. Dabei geht es um die Gesellschaft und um Menschen. Inklusion bedeutet: Alle gehören immer dazu, und alle dürfen mitmachen. Keiner wird ausgeschlossen. Inklusion heißt auch: Es ist normal, verschieden zu sein.

Inklusion ist also, wenn sehr verschiedene Menschen gut zusammenleben. Das hat Rainer Schmidt gesagt. Er spricht oft über Inklusion. Er spricht auch darüber, was wir tun müssen. Damit Inklusion klappt.

Rainer Schmidt ist behindert, denn er hat sehr kurze Arme. Aber er kann damit viel besser Tischtennis spielen als die meisten von uns. Dafür hat er einen besonderen Schläger. Das war eine gute Idee von seinem ersten Trainer. Damit hat es Rainer Schmidt sogar geschafft, Medaillen zu gewinnen.

Wir alle brauchen viele gute Ideen. Das gilt auch für den Sport. Hier ist Inklusion, wenn sehr verschiedene Menschen gut zusammen Sport treiben. So wie Rainer Schmidt im Tischtennis. Wir können gemeinsam überlegen, wie das gehen kann. Das ist oft gar nicht schwer.

Das haben wir jetzt auch beim Kongress in Frankfurt gesehen. Da sind viele Menschen zusammengekommen und haben über Inklusion geredet. Vor allem haben sie darüber geredet, was der Sport tun kann. Das ist eine ganze Menge.

Es gibt schon viele schöne Beispiele. Menschen können gemeinsam klettern und Golf spielen. Sie können schwimmen oder laufen. Sie können an ihrer Schule und im Verein auch für Olympische Spiele üben. Oder für Paralympische Spiele, das sind Spiele für Menschen aus der ganzen Welt mit Behinderung. Sie können auch tauchen oder schießen. Sie können für das Deutsche Sportabzeichen üben. Das bekommt man, wenn man verschiedene Übungen gut kann. Wie das geht, sieht man in diesen Jahr in vielen Städten in Deutschland.

Aber noch nicht überall klappt das so gut. Manchmal wissen Menschen nicht, wie sie anfangen sollen und wer ihnen helfen kann. Oder es fehlt Geld. Manchmal sind Treppen im Weg. Deshalb müssen wir noch mehr tun.

Wir müssen mehr Trainer haben. Die wissen, wie man gut zusammen Sport treibt. Wir müssen auch mit Politikern sprechen. Auch die müssen dafür sorgen, dass mehr verschiedene Menschen gut zusammenleben können.

Wir alle müssen darüber sprechen. Vor allem müssen wir miteinander sprechen. Und nicht nur über einander. Wenn sehr verschiedene Menschen miteinander sprechen, bekommen wir oft viele gute Ideen. Auch das ist Inklusion. Sprache muss nicht schwer sein. Beim Sprechen, im Sport und überall können wir sagen: einfach machen. Dann klappt das mit der Inklusion.

Auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft sind viele Barrieren abzubauen. Dabei spielt auch Leichte  Sprache eine wichtige Rolle. Dieser Kommentar versucht, Inklusion in Leichter Sprache darzustellen.

(Autor: Jörg Stratmann)

In jeder Ausgabe der DOSB-Presse, die wöchentlich erscheint, gibt es einen Kommentar zu aktuellen Themen des Sports, den wir hier als DOSB-Blog veröffentlichen. Diese mit Namen gezeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die offizielle DOSB-Meinung wieder.


  • Rainer Schmidt gewann mit einem speziellen Schläger viele Medaillen im Tischtennis. Foto: DBS-Akademie/Ralf Kuckuck
    Rainer Schmidt gewann mit einem speziellen Schläger viele Medaillen im Tischtennis. Foto: DBS-Akademie/Ralf Kuckuck

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