Erforschung und Förderung der Olympischen Idee künftig unter einem Dach

Deutsche Olympische Akademie Willi Daume mit Festakt in Frankfurt gegründet - Im Frankfurter Goethe-Haus hat der deutsche Sport die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit olympischen Themen auf eine neue Grundlage gestellt.

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Die Neugründung vereint die Aufgaben des Deutschen Olympischen Instituts (DOI) und des ehemaligen Kuratoriums Olympische Akademie und Olympische Erziehung des NOK für Deutschland. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird damit sowohl seiner eigenen Satzung als auch den Anforderungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) an die Nationalen Olympischen Komitees gerecht.

Zur Vorsitzenden des Vorstands der DOA wurde die DOSB-Vizepräsidentin Bildung/Olympische Erziehung, Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper bestimmt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Prof. Dr. Helmut Altenberger, der DOSB-Vizepräsident Wirtschaft/Finanzen Hans-Peter Krämer, Professor Dr. Manfred Lämmer, die stellvertretende Vorsitzende von Transparency Deutschland Sylvia Schenk, der Präsident des Deutschen und Internationalen Verbands für Modernen Fünfkampf Dr. Klaus Schormann und der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend Ingo Weiss.

Der DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach erklärte in Gegenwart von 200 Gästen, darunter der hessische Innenminister Volker Bouffier und Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth, in der Verdeutlichung der dem Sport zugrunde liegenden Werte und deren Vermittlung in die Gesellschaft liege die große Herausforderung der Deutschen Olympischen Akademie Willi Daume: „Hierzu ist eine grundlegende Neuausrichtung und Neubelebung der Werte- und Bildungsdiskussion unabdingbar. Es ist eine Herkules-Aufgabe, aber ich bin fest davon überzeugt, dass die Deutsche Olympische Akademie diese Herausforderung meistern wird.“

Gudrun Doll-Tepper führte aus, die Akademie werde sich wie ihre Vorgänger der eigentlichen Faszination Olympia widmen : „Gerade nämlich die Olympische Idee ist das Besondere, das die Spiele, als Kern des Olympismus, über ein bloßes Sportfest hinaushebt. Hier wird ein menschlicher Nerv getroffen, vielleicht die Sehnsucht nach einer „friedlichen und besseren Welt“, der sich die Olympische Bewegung, wie in ihrer Charta fixiert, bis heute explizit verschrieben hat.“

Stellvertretend für alle, die sich in den Vorgängerorgansiationen engagiert hatten, dankten Bach und Doll-Tepper dem Vorsitzenden des Direktoriums des DOI, Prof. Dr. Ommo Grupe, sowie den beiden Vorsitzenden des Kuratoriums, Prof. Dr. Klaus Willimczik und Robert Marxen.


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