Essener Jugend-Eiskunstlauf Verein - Eiskunstlauf

Prämiert am 26. September 2011 in Düsseldorf

Die Essener Eiskunstläufer bei der Stadtmeisterschaft 2011.
Die Essener Eiskunstläufer bei der Stadtmeisterschaft 2011.

Kleines Sportarten-Quiz: In welcher Disziplin werden die Elemente Toeloop, Euler und Todesspirale gezeigt? Kenner werden es sofort erkannt haben: Hier geht es ums Eiskunstlaufen. Wer die kunstvolle Ausführung von Sprüngen, Pirouetten und Schritten erlernen will, sollte möglichst früh damit beginnen. Schließlich scheitert so mancher Erwachsene schon am sturzfreien Geradeauslaufen auf Schlittschuhen. In der Ruhr-Region bietet der Essener Jugend-Eiskunstlauf Verein (EJE) eine optimale Anlaufstelle für Anfänger im Kindes- und Jugendalter. Denn der Gewinner des „Grünen Bandes für vorbildliche Talentförderung im Verein“ trägt den Nachwuchsanspruch nicht nur im Clubnamen – hier wird Jugendarbeit von den kleinsten Startern bis zu jugendlichen Leistungsportlern gelebt.

Dabei kann es gar nicht früh genug losgehen. Das Motto: „Beim Eiskunstlaufen gibt es nur wenige ‚Verkehrsregeln‘, man muss also noch gar nicht Lesen und Schreiben können, um mit unserem Sport zu beginnen.“ Im Mittelpunkt steht der Spaß an der Bewegung auf dem Eis – besonders bei den Jüngsten. Interessierte Kids können beim EJE zunächst dreimal kostenlos mitmachen, um sich an das gefrorene Nass zu gewöhnen. Das Ziel des Vereins ist neben der Förderung des Eiskunstlaufs als Breitensport in Essen allerdings auch die gezielte Unterstützung des daraus hervorgehenden Eiskunstlauf-Nachwuchses im Leistungssport.

Das Trainerteam um Gudrun Pladdies, Heike Dieck-Jankowiak und Klaus Barkow arbeitet dabei derzeit mit 127 Kindern und Jugendlichen, bei einer Gesamtmitgliederzahl von 149 Aktiven. Der Wert untermauert, dass sich bei dem Essener Verein auch im 15. Jahr des Bestehens alles um den Unterbau dreht. Das beweist auch die Ernennung zum Landesleistungsstützpunkt für die Disziplinen „Eiskunstlauf“ und „Eistanz“ durch die Deutsche Eislauf-Union im Jahr 2001. Bereits 2009 und 2010 hatte sich der EJE um das „Grüne Band“ beworben – beim dritten Anlauf in Folge hat es nun geklappt. Die Jury zeigte sich insbesondere von der hervorragenden Talentsichtung und der Kaderentwicklung überzeugt.

Doch auch die Erfolge der jüngsten Vergangenheit spielten bei der Wahl zum höchstbewerteten Eislaufverein eine wichtige Rolle. Als Beispiele unter vielen Topplatzierungen seien hier die jeweiligen Titel bei den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften 2010 durch Vivienne Schott und Lara-Sophie Podewils in den Altersklassen U12 bzw. U14 genannt. Nicole Schott machte 2009 mit ihrem Deutschen Nachwuchsmeistertitel in der Altersstufe U12 auf ihr großes Talent und die „Nachwuchsschmiede“ EJE aufmerksam. Als großes Vorbild im Verein gilt den Essener Youngstern Daniel Wende, der 2010 mit seiner Partnerin Maylin Hausch den Deutschen Meistertitel im Paarlauf holte und bei den Olympischen Spielen in Vancouver den 17. Platz belegte.

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  • Die Essener Eiskunstläufer bei der Stadtmeisterschaft 2011.
    Die Essener Eiskunstläufer bei der Stadtmeisterschaft 2011.

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