Europaweiter Kampf gegen Doping im Behindertensport

 

Im Behindertensport ist es in jüngster Zeit zu einer ansteigenden Zahl von Dopingverstößen gekommen, die hauptsächlich durch die zunehmende Professionalisierung

in den einzelnen Sportarten und durch vermehrte Abschlüsse von Sponsorenverträgen der Athletinnen und Athleten hervorgerufen wird. Auf einem internationalen Kongress zur Harmonisierung von Anti-Doping-Gesetzen und -Verfahren im europäischen Behindertensport, der u.a. von der Europäischen Kommission gefördert wurde, haben jetzt in Bratislava Repräsentanten von Organisationen im Behindertensport eine Gleichbehandlung mit nichtbehinderten Sportlerinnen und Sportlern gefordert: "Es besteht dringender Handlungsbedarf, zumal immer noch nicht alle Nationalen Paralympischen Komitees in Europa eine festgeschriebene Anti-Doping-Politik verfolgen", mahnt Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, die Berliner Präsiden-tin des Weltrates für Sportwissenschaft und Leibes-/Körpererziehung (ICSSPE). Es wird daher die Übernahme des Anti-Doping-Codes der WADA (World Anti-Doping Agency) durch die Paralympische Bewegung empfohlen. Auch die Erforschung von Dopingkriterien für den Behindertensport muss auf Grund des unterschiedlichen Medikamentenkonsums intensiviert werden.



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