Ex-Fußballnationalspieler Olaf Thon schnürte die Wanderstiefel

Olaf Thon fühlte sich wohl am Schloss Berge in Gelsenkirchen-Buer. Das Schloss war am Sonntag Ziel und Jubiläums-Treffpunkt für 2500 Fuß- und Radwanderern beim 25. Ruhrgebietswandertag im Rahmen des 20. Erlebnistag Wandern.

 

Fußball-Fans kamen beim Erlebnistag Wandern auch auf ihre Kosten. Olaf Thon gab fleißig Autogramme. Foto: DOSB
Fußball-Fans kamen beim Erlebnistag Wandern auch auf ihre Kosten. Olaf Thon gab fleißig Autogramme. Foto: DOSB

In Begleitung von Gisela Hinnemann, Mitglied des Präsidialausschuss Breitensport im Deutschen Olympischen Sportbund, wanderte der in Gelsenkirchen geborene Thon die sieben Kilometer lange Familienstrecke. Beim anschließenden Festprogramm mit Sport, Musik und Unterhaltung mischte sich der Ehrengast gut gelaunt unter die Wanderschar, fachsimpelte über die richtige Ausrüstung und schrieb geduldig Autogramme. Den applaudierenden Besuchern versicherte der sympathisch bodenständige Thon: „Wenn meine Termine es erlauben, bin ich auch beim 26. Ruhrgebietswandertag wieder dabei.“

Gisela Hinnemann dankte besonders den Organisatoren vom Sauerländischen Gebirgsverein  (SGV), die mit Unterstützung des Regionalverbands Ruhr zwei verschieden lange Wanderstrecken und eine 30 Kilometer lange Fahrradtour hervorragend ausgesucht und beschildert hatten: “Soweit ich weiß, sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesund zurück gekehrt, niemand ist unterwegs verloren gegangen,“ schmunzelte Hinnemann und fuhr fort: „Der DOSB würde gerne die professionelle Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wanderverband auch in den nächsten Jahren fortführen.“

Überraschende Vielfalt im Ruhrgebiet 

Schon 2006 haben DOSB und der Deutsche Wanderverband den „Erlebnistag Wandern“ und den „Ruhrgebietswandertag“ erstmals gemeinsam erfolgreich im Ruhrgebiet durchgeführt. Nach Recklinghausen kamen im letzen Jahr 1500 Wanderer. Zum Jubiläum beider Veranstaltungen bot sich 2007 das „Revier“ erneut als Austragungsort an. „Wer hier wandert, ist positiv überrascht, was man alles sehen kann“, versichert der Bürgermeister von Gelsenkirchen, Klaus Hermandung – selbst ein begeisterter Wanderer. Tatsächlich besticht das Ruhrgebiet durch seine Gegensätze. Geprägt von den enormen industriellen Umwälzungen in seiner Geschichte, haben Landschaften hier ein anderes Gesicht. Nirgendwo sonst kann der Wanderer fast unberührte Natur in enger Nachbarschaft von beeindruckenden Zeugen der Industrie-Vergangenheit begegnen: Wälder, Wiesen und Felder, Kanäle und Schiffshebewerke, Heide und Seen, Zechen und Halden, Schlösser und Burgen, Kohlekraftwerke und Windenergie-Anlagen. Um diese Vielfalt besser erfassen zu können, eignet sich die Radwanderung besonders gut. Beim „Erlebnistag Wandern“ führte die Strecke von Castrop-Rauxel, entlang des Rhein-Herne-Kanals, der Emscher und durch den Emscher Bruch zurück nach Gelsenkirchen. Sie bot alle Elemente einer spannenden und erlebnisreichen Tour.

 

 


  • Fußball-Fans kamen beim Erlebnistag Wandern auch auf ihre Kosten. Olaf Thon gab fleißig Autogramme. Foto: DOSB
    Fußball-Fans kamen beim Erlebnistag Wandern auch auf ihre Kosten. Olaf Thon gab fleißig Autogramme. Foto: DOSB

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