Fabelergebnis bei den Winterspielen 2002 - Abschluss Pressekonferenz in Salt Lake City

"Wenn unser Ergebnis von Nagano ein Jahrhundert-Ergebnis war, dann war das Ergebnis von Salt Lake City ein Fabel-Ergebnis. Wir können stolz auf das Abschneiden der deutschen Olympiamannschaft sein“, sagte Leistungssportkoordinator Rolf Ebeling auf der NOK-Abschluss-Pressekonferenz in Salt Lake City.

 

 

 

Die Medaillen-Rekordbilanz und die Tatsache, dass über 75% der Mannschaft die Plätze 1-4 belegt haben, spreche in erster Linie für die Athleten und ihre Trainer und Techniker, aber auch für die Unterstützung, die große Teile der deutschen Olympiamannschaft durch Bundeswehr und Bundesgrenzschutz erfahren.

 

 

 

12 Jahre nach der Vereinigung der beiden deutschen Sportsysteme sprach Ebeling davon, dass das Team in allen Mannschaftsteilen zusammengewachsen sei und nur noch „ewig Gestrige“ separate Ost-West-Bilanzen zögen.

 

 

 

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe muss mehr als 600.000 Euro an die Medaillengewinner der Winterspiele Salt Lake 2002 ausbezahlen. Dies sind 20% mehr als 1998 bei den Olympischen Winterspielen von Nagano.

 

 

 

NOK-Generalsekretär Henze lobte die örtliche Organisation, die „flexibel und effektiv gearbeitet habe“. Auch Unterbringung, Transport, Kommunikations- und Informationssysteme hätten hervorragend funktioniert. Die Assistants hätten sich nicht nur als freundlich und zuvorkommend, sondern auch als sehr kompetent und sachkundig erwiesen. „Wenn alle schließlich auch wieder gesund zu Hause angekommen sind“, werde ich mit der organisatorischen Abwicklung hoch zufrieden sein, bilanzierte der NOK-Generalsekretär, der in Salt Lake City seine letzten Olympischen Spiele im Amt erlebt.

 

 

 

Insgesamt 95 Personen wurden von der medizinischen Betreuung des Teams unter der Leitung des leitenden Mannschaftsarztes Dr. Georg Huber behandelt. Besonderer Aufmerksamkeit bedurften grippale Infekte, Erkrankungen der oberen Atemwege und orthopädische Beschwerden bzw. Sportverletzungen.

 

 

 

Der Chef de Mission der deutschen Olympiamannschaft, Walther Tröger, verlas Grußbotschaften des Präsidenten des deutschen Sportbundes, Manfred von Richthofen und des bayerischen Ministerpräsidenten, Edmund Stoiber, der die Olympiamannschaft zu einem Empfang nach München einlud. Dank richtete Tröger an die Aktiven, Mannschaftsbetreuer, an die Verbände, die medizinische Betreuung, die Pfarrer, den Bereich Leistungssport, die deutschen Häuser in Salt Lake City, das Mannschaftsbüro unter der Leitung von Heiner Henze sowie den Sprecher der Olympiamannschaft, Klaus Angermann und die Vertreter der Medien sowie den deutschen Honorarkonsul Charles Dahlquist.

 

 

 

Gleichwohl räumten die Verantwortlichen auch Schwächen in einigen Disziplinen ein. „Heute ist jedoch nicht der Augenblick für eine sorgfältige Schwachstellenanalyse“, erklärte Rolf Ebeling. „Wir Deutschen haben immer das Bestreben in allen Disziplinen die Besten zu sein“, gestand Ebeling auch anderen Mannschaften das Recht auf überragende Leistungen zu.

 

 

 

Erneut sprach sich NOK-Präsident Tröger gegen eine Ausweitung des Olympischen Programmes aus.

 

 


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