Freiwilliges Soziales Jahr erlebt Boom auch im Sport

 

Ebenso wie bei anderen gesellschaftlichen Trägern hat auch das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) im Sport einen erheblichen Aufschwung erfahren. Aktuell

sind bundesweit 83 traditionelle FSJ-Stellen im Sport besetzt. Dieses bedeutet eine Steigerung von 100% im Vergleich zum Vorjahr. 15 dieser Stellen konnten in den neuen Bundesländern und Ostberlin Dank einer Förderung der Robert Bosch Stiftung eingerichtet werden. Hinzu kommen weitere 120 Stellen in Vereinen und anderen Sporteinrichtungen, in denen auf Grund der neuen gesetzlichen Regelung anerkannte Kriegsdienstverweigerer ein FSJ anstelle des Zivildienstes absolvieren.

Bei einem Koordinierungstreffen in Frankfurt am Main zogen die Vertreter der Landes-Sportjugend-Organisationen eine überaus positive Bilanz. Nicht nur die Zufriedenheit der Freiwilligen und der Vereine wurde hervorgehoben, auch der Projektverlauf und die Steigerung der Teilnehmerzahlen bis hin zu einem regelrechten „Boom“ fanden breite Resonanz. Dem besonderen Interesse, den nach dem Gesetz möglichen Freiwilligendienst im Sport im europäischen Ausland abzuleisten, kann aus Mangel an geeigneten Einsatzstellen zur Zeit nicht entsprochen werden. Die Landessportjugend-Vertreter sprachen sich mit Nachdruck für die Beibehaltung einer Koordinierungsstelle für das Freiwillige Soziale Jahr bei der Deutschen Sportjugend auch nach Abschluss des Modellprojektes Ende August 2003 aus.



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