Für ein gutes Miteinander

Beim Treffen des Netzwerks "Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde" positionierten sich die Teilnehmer*innen gegen Hass, Hetze und Gewalt.

Prof. Dr. Gunter A. Pilz wurde für eine weitere Amtsperiode zum Vorsitzenden des Netzwerks gewählt. Foto: dsj/Mertens
Prof. Dr. Gunter A. Pilz wurde für eine weitere Amtsperiode zum Vorsitzenden des Netzwerks gewählt. Foto: dsj/Mertens

Das Netzwerk „Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde“ ist am 26. Februar in Berlin zusammengekommen und hat sich aus aktuellem Anlass zum „Schutz von kommunalen Amts- und Mandatsträger*innen und sowie ehrenamtlich Engagierten vor Beleidigungen, Bedrohungen und tätlichen Angriffen“ und zu Handlungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten bei Vorfällen von Rassismus, Rechtsextremismus und Gewalt ausgetauscht.

Gemäß ihrem Selbstverständnis ist für die Mitglieder des Netzwerks Fairness das Fundament im Sport, wie Menschenwürde die Basis des Rechtsstaats ist. Dieses Selbstverständnis spiegelt die grundsätzliche Haltung derjenigen wider, die aktiv in Sport oder Politik tätig sind und damit einen wichtigen Teil unserer Gesellschaft bilden. Zugleich stellen sich die Mitglieder des Netzwerks damit entschieden gegen menschenfeindliche Einstellungen und Handlungen wie Antisemitismus, Antiziganismus, Extremismus, Homosexuellen- und Transfeindlichkeit, Muslimfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus und alle weiteren Formen der Diskriminierung.

Wir, die Netzwerkmitglieder aus dem Sport und der Politik, stehen für ein demokratisches Miteinander auf Basis von Werten wie Offenheit, Anerkennung und Integrität. Wir vertreten eine freie und offene Gesellschaft. Dies sind nicht verhandelbare Grundlagen unseres Zusammenlebens.Und mit uns steht die Mehrheit der Menschen in Deutschland: Für Fairness, Respekt und Menschenwürde.

„Es ist auch die Aufgabe der Menschen, also von uns allen, dafür Sorge zu tragen, dass unsere demokratischen Werte gelebt werden. Es reicht nicht sich nur zu empören, wir müssen auch handeln, wenn wir Rassismus, Diskriminierung oder anderes menschenfeindliches Handeln erkennen – ob auf dem Sportplatz oder auf der Straße in unserer Gemeinde. Wir müssen sensibel werden und Sensibilität erzeugen für die geheimen und offenen Botschaften des Alltagsrassismus und uns engagiert dagegen zu Wehr setzen. Jeder Einzelne kann und muss hier Zeichen setzen, aber wir müssen uns auch bewusst sein, dass wir langfristig nur erfolgreich sein können, wenn wir uns auch vernetzen, regionale wie überregionale Netzwerke schaffen und gemeinsam Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierungen den Kampf ansagen.“ Dies stellte Prof. Dr. Gunter A. Pilz fest, der in der Sitzung einstimmig für eine weitere Amtsperiode von zwei Jahren zum Vorsitzenden des Netzwerks „Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde“ gewählt worden ist.

Mitglieder des Netzwerks sind:

Deutscher Städte- und Gemeindebund
Deutscher Olympischer Sportbund e. V.
Sportministerkonferenz der Länder
Bundeszentrale für politische Bildung
Regiestelle „Zusammenhalt durch Teilhabe“
Deutscher Landkreistag
Deutscher Städtetag
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Deutscher Fußball-Bund e. V.
Landessportbund NRW
Deutsche Sportjugend im DOSB e. V.
Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)

(Quelle: Deutsche Sportjugend)


  • Prof. Dr. Gunter A. Pilz wurde für eine weitere Amtsperiode zum Vorsitzenden des Netzwerks gewählt. Foto: dsj/Mertens
    Prof. Gunter A. Pilz am Rednerpult Foto: dsj/Mertens

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