German Journal of Exercise and Sport Research mit neuem "DEAL"

Die Sichtbarkeit der Zeitschrift "German Journal of Exercise and Sport Research" wird künftig im internationalen Raum durch das Projekt DEAL stark verbessert.

Läuferfiguren im Deutschen Sport & Olympia Museum; Foto: picture-alliance
Läuferfiguren im Deutschen Sport & Olympia Museum; Foto: picture-alliance

Springer Nature und die MPDL Services GmbH, im Namen von Projekt DEAL, haben den Vertrag für die bisher weltweit größte Open Access-Vereinbarung unterzeichnet. Seit dem 1. Januar 2020 können Wissenschaftler und Studierende aus Deutschland Open Access (OA) bei Springer Nature veröffentlichen und erhalten umfangreichen Lesezugriff auf die Zeitschriften-Inhalte des Verlags. Nach dem Memorandum of Understanding (MOU), das am 22. August 2019 unterzeichnet wurde, ist der Vertrag der nächste große Schritt auf dem Weg zu Open Access und steht für mehr Sichtbarkeit, Wirkung, Effizienz, Transparenz und Nachhaltigkeit bei der Verbreitung deutscher Forschungsergebnisse zum Nutzen der globalen Wissenschaftswelt.

Durch den Vertrag können Autoren der mehr als 750 teilnahmeberechtigten deutschen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen ihre Manuskripte im Gold-OA-Standard in Springer Nature Hybrid- oder reinen OA-Zeitschriften veröffentlichen. Im Rahmen der Vereinbarung werden jährlich weit über 13.000 OA-Artikel von deutschen Forschern erwartet. Damit ist der Vertrag aktuell der weltweit größte seiner Art.

Die Zeitschrift „German Journal of Exercise and Sport Research“ ist Bestandteil dieser Vereinbarung. In diesem Jahr feiert die Zeitschrift ihren 50. Jahrgang und freut sich sehr über diesen Schritt, denn dadurch wird erwartet, dass sich die Sichtbarkeit im internationalen Raum stark verbessert und dies natürlich weiterhin unter den gewohnten Qualitätsstandards (u. a. double blind review-Verfahren). Prof. Dr. Ralf Brand, geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift: „Für die Zeitschrift und auch für Sportwissenschaft in Deutschland ist dies ein Meilenstein! Sportwissenschaft aus Deutschland kann damit in einem Ausmaß international sichtbar gemacht werden, wie ich es mir besser nicht vorstellen könnte. Und das Ganze auch noch in dem Jahr (2020), in dem unsere Zeitschrift ihren 50. Jahrgang veröffentlicht“.

Die transformative Komponente der Vereinbarung greift rückwirkend zum 1. Januar 2020 und berechtigt Autoren zur Open Access-Veröffentlichung in den 1.900 Hybrid-Zeitschriften von Springer Nature. Gleichzeitig erhalten die teilnehmenden Institutionen dauerhaften Zugriff auf die Zeitschriften-Inhalte von Springer, Palgrave, Adis und Macmillan. Für die transformative Komponente fällt eine „Publish and Read (PAR)“-Gebühr von 2.750 € an, die für jeden veröffentlichten Artikel erhoben und zentral abgerechnet wird. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 2020 bis 2022 mit der Option zur Verlängerung bis 2023.

Die Liste der Einrichtungen, die zur Open Access-Publikation berechtigen wird laufend aktualisiert. Ebenso gibt es online die Liste der inbegriffenen Zeitschriften: https://www.springernature.com/gp/open-research/institutional-agreements/oaforgermany-de 

Wichtige Informationen für die Autoren und Autorinnen:

  • Sie müssen der/die korrespondierende Autor/in des Artikels sein.
  • Artikeltypen, die unter die Vereinbarung fallen, sind: Original Papers, Review Papers, Brief Communications, Editorial Notes*, Book Reviews*, Letters* und Reports*.
  • Unter die Vereinbarung fallen Artikel, die zur Publikation in Springer Open Choice Journals (Hybridzeitschriften) angenommen sind und ein Publikationsdatum ab dem 01. Januar 2020 aufweisen sowie Artikel, die zur Publikation in Journals von BMC, SpringerOpen und Nature Open Access angenommen sind und ein Publikationsdatum ab dem 1. August 2020 aufweisen.
  • Sie müssen einer berechtigten Einrichtung angehören.
  • Die Einrichtung, der Sie primär angehören, muss im zu publizierenden Manuskript kenntlich sein. Die primäre Zugehörigkeit liegt bei der Einrichtung, bei der Sie den überwiegenden Teil Ihrer Forschung für das Manuskript durchgeführt haben.
  • Sie müssen während des Autorenidentifikationsprozesses (dieser Schritt erfolgt, sobald Ihr Artikel zur Publikation akzeptiert wurde) Ihre Identität bestätigen. Die Einrichtung, die Sie während dieses Prozesses auswählen, sollte die Einrichtung sein, der Sie primär angehören, da diese Ihren Anspruch prüfen und eine Rechnung erhalten wird, sofern der Artikel den Anforderungen zur Open Access-Publikation entspricht.

*Nur bei Hybridzeitschriften. Artikel mit nicht-wissenschaftlichen Inhalten in Open Access Zeitschriften sind nicht Teil dieser Vereinbarung.

(Quelle: Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft)


  • Läuferfiguren im Deutschen Sport & Olympia Museum; Foto: picture-alliance
    Läuferfiguren im Deutschen Sport & Olympia Museum; Foto: picture-alliance

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