Gleich zehn Medaillen für deutsches Team

Nach dem zweiten Tag hat die deutsche Mannschaft bei den World Games im Ruhrgebiet bereits eine große Anzahl von Medaillen gewonnen. Vier Mal Gold, zwei Mal Silber, vier Mal Bronze und insgesamt zehn Medaillen hieß die stolze Bilanz. Besser schnitt in der Nationenwertung lediglich noch Russland ab, das es zwar nur auf neun Mal Edelmetall brachte, davon aber sechs Mal Gold.

Immerhin hatten schon 30 Länder nach den ersten beiden Wettkampftagen eine Medaille bei diesem Weltereignis in den nicht-olympischen Sportarten gewonnen.

 

Die erfolgreichsten Medaillensammler für Deutschland waren zum Auftakt die Boby Builder mit insgesamt fünf Medaillen. Die Goldmedaille holte der Münchner Werner Zenk für seine Präsentation in der Klasse bis 75 kg. Silber ging an Andreas Becker in der Kategorie bis 80 kg. Bronze konnten sich Simone Linay (Klasse über 52 kg), Frank Schramm (Klasse bis 85 kg) und Thomas Scheu (Klasse über 85 kg) umhängen.

 

 

Die Scheren-Keglerin Elgin Maria Justen

gewann zwei Mal (Fotos: World games)

 

Auch eine Doppelsiegerin gab es gleich zu feiern. Elgin Maria Justen siegte im Scheren-Kegeln mit 827 Holz vor Petra Maria Comoth aus Belgien, die sich im Finale mit 746 Holz zufrieden geben musste. Mit ihrem Partner Holger Mayer gewann die Brühlerin auch Gold im Mixed-Tandem.

 

Zwei Medaillen sicherten sich die deutschen Trampolinturner in den nicht-olympischen Disziplinen. Gold gewann die deutsche Paarung Serth/Stehlik mit 49,50 Punkten im Finale vor der russischen Kombination Leven/Rusakow mit 48,30 Zählern. Nico Gärtner holte sich auf dem Doppel-Mini-Trampolin Bronze. Das zehnte Edelmetall an diesem Auftakt-Wochenende sicherte sich Karin Schmalfeld über die Mittelstrecke im Orientierungslauf in 37:10,1 Minuten hinter Simone Niggli-Luder aus der Schweiz (36:44,1 Minuten).